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Dirk Kaftan

Aufgewachsen in Deutschland und Kanada, absolvierte Dirk Kaftan seine Studien in Detmold. Nach ersten Engagements in Trier und Münster war er Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor in Bielefeld und zuletzt in Dortmund. Dort dirigierte er u.a. Mozarts Da-Ponte-Opern, „Fidelio“, „Die Walküre“, „Madama Butterfly“, „Eugen Onegin“, „Der Rosenkavalier“, „Wozzeck“ und Paul Dessaus „Einstein“.

Dirk Kaftan wurde bereits mehrmals in der Fachzeitschrift Opernwelt als „Dirigent des Jahres“ nominiert.
Als Konzertdirigent leitete er das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, die Stuttgarter Philharmoniker, die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Berliner Sinfoniker, Bremer Philharmoniker, Staatskapelle Halle, SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, das Musikkollegium Winterthur u. a. Als Operndirigent gastierte er u. a. in Montpellier, St. Gallen, Nürnberg, Mannheim, Freiburg.

Ab der Saison 2006/07 war Dirk Kaftan an der Grazer Oper Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Chefdirigenten. Er leitete u. a. die Neuproduktionen von „Die lustige Witwe“, „Rigoletto“ und „Tannhäuser“ sowie „Carmen“, „Der fliegende Holländer“, „Der Evangelimann“, „Der Freischütz“, „Alcina“, „Lucia di Lammermoor“ und „Wozzeck“, „Nabucco“, „La Bohème“, „Così fan tutte“ und „Die Zauberflöte“ sowie Konzerte in der Grazer Oper und auf den Kasematten am Pult des Grazer Philharmonischen Orchesters.

Im Oktober 2007 gab Dirk Kaftan sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit Webers „Der Freischütz“ und dirigierte er in der Saison 2007/08 auch Vorstellungen am Nationaltheater Mannheim („Der Freischütz“) und Landestheater Innsbruck („Der fliegende Holländer“). In der Saison 2008/09 folgte sein Debüt an der Semperoper Dresden mit Verdis „Il trovatore“.

Im August 2009 trat Dirk Kaftan die Position des Generalmusikdirektors der Stadt Augsburg an. Dort leitete er neben den Sinfonie-Konzerten u. a. die Neuproduktionen von „Don Carlos“, „Turandot“ und „Der ferne Klang“, „Tristan und Isolde“, „Aida“, „Carmen“, „Lulu“ sowie die vielbeachtete Wiederentdeckung von Emil Nikolaus von Rezniceks „Ritter Blaubart“.

In der Saison 2010/11 dirigierte Dirk Kaftan an der Komischen Oper Berlin „Die Liebe zu den drei Orangen“ und gab sein Debüt an der Volksoper Wien mit der „Fledermaus“.

Im Herbst 2012 übernimmt er die musikalische Leitung der Neuproduktion „Die Hochzeit des Figaro“ an der Volksoper.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien