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Sascha Goetzel

Der in Wien geborene Sascha Goetzel ist Chefdirigent des finnischen Kuopio Symphony Orchestra und künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra. Er war Resident Conductor bei dem von Leonard Bernstein gegründeten Pacific Music Festival, Musikdirektor der Österreichisch-Koreanischen Philharmonie und ist dem Attergau Institute Orchester, einem Trainingsorchester der Wiener Philharmoniker, seit langer Zeit eng verbunden.

Ursprünglich zum Geiger ausgebildet, begann Goetzel seine Orchesterkarriere in engem Kontakt mit bedeutenden Dirigenten wie Zubin Mehta, Riccardo Muti und Seiji Ozawa, der auf seine musikalischen und technischen Fähigkeiten aufmerksam wurde und ihn förderte. Sascha Goetzel dirigierte u. a. das Wiener Kammerorchester und das Tonkünstler-Orchester, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Berliner Symphonie Orchester, Luxembourg Philharmonic, NDR Hannover, NHK Symphony Orchestra, Shanghai Symphony, Moscow Symphony, Tokyo, Sapporo and Nagoya Philharmonic, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orchester „recreation“ Großes Orchester Graz sowie die Sinfonieorchester von Basel und Helsingborg, das Orchestre National des Pays de la Loire, das Orchestre de Bretagne u. v. m. Die Symphonieorchester von Baltimore und Toronto dirigierte er mit Wiener Musik in New York, Washington and Baltimore.

Sascha Goetzel ist Dirigent zahlreicher Fernseh- und Rundfunksendungen und nahm eine CD mit Werken von Nino Rota und Max Bruch für Koch Classics auf. Er arbeitet außerdem als Arrangeur für José Carreras, Ramón Vargas, das Ensemble Wien und das Tonkünstler-Orchester. Eine Auswahl seiner Arrangements wurden bei Deutsche Grammophon und BMG auf CD herausgebracht. Seine Aufnahme mit dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra von drei Orchesterwerken von Ottorino Respighi, Paul Hindemith und Florent Schmitt, die Verbindung zum Orient haben, wurde zu Beginn von Istanbuls Jahr als Europäische Kulturhauptstadt im Jänner 2010 bei Onyx veröffentlicht.

Im Jahr 2010 gab Sascha Goetzel seine Debüts in Italien, den Niederlanden und Dänemark, bei den Salzburger Festspielen und beim Carinthischen Sommer. Als Operndirigent leitete er u. a. Mozarts Da-Ponte-Zyklus und „La Bohème“ am Tiroler Landestheater sowie Tschaikowskys „Nussknacker“ an der Wiener Staatsoper. Am legendären Mariinsky-Theater dirigierte er auf Einladung von Valery Gergiev Mozarts „Don Giovanni“, beim Festival Attersee Klassik leitete er Mozarts „Così fan tutte“. Im Herbst 2010 debütierte Sascha Goetzel in Luzern mit Mozarts „Die Zauberflöte“.
Er arbeitete mit Sängerinnen und Sängern wie Placido Domingo, José Carreras, Anna Netrebko, Renée Fleming, José Cura, Thomas Hampson, Roberto Alagna, Michael Schade, Bo Skovhus, Joseph Calleja und Vesselina Kasarova.

An der Volksoper gab Sascha Goetzel im Jahr 2000 sein Debüt mit Offenbachs „Blaubart“. Mit der Neuproduktion von Lehárs „Land des Lächelns“ kehrte er 2008 an unser Haus zurück. Er dirigierte außerdem Mozarts „Hochzeit des Figaro“ 2009 sowie die Neuproduktionen von „Die Entführung aus dem Serail“ und „Die lustigen Weiber von Windsor“ 2010. In der Saison 2011/12 begleitet er mit dieser Produktion die Volksoper zu ihrem Gastspiel nach Japan.

http://www.saschagoetzel.com/

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien