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Julia Jones

Die in England geborene Dirigentin Julia Jones macht eine äußerst erfolgreiche Karriere in ganz Europa, wo sie regelmäßig in den wichtigsten Opernhäusern – darunter die Staatsopern von Berlin und Wien – auftritt. Zusätzlich dirigiert sie zahllose Konzerte und hat laufende künstlerische Beziehungen zu vielen europäischen Orchestern. Ihr klarer, prägnanter Dirigierstil, der eine lebendige und klare, dabei aber energiegeladene Form des Musizierens bewirkt, hat ihr hohe Anerkennung bei der Kritik eingebracht.

Unter ihren letzten Erfolgen findet man die Debüts an der Bayerischen Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Semperoper Dresden, wo sie zuletzt auch für „Idomeneo“ wiedereingeladen wurde, aber auch Konzerte in Lissabon und Bochum sowie „Lucia di Lammermoor“ an der Hamburgischen Staatsoper. In den vergangenen Jahren arbeitete sie u. a. an der Staatsoper Berlin und der Oper Frankfurt. An der Wiener Staatsoper hat Julia Jones viel bejubelte Aufführungen von Mozarts „Così fan tutte“ und „Die Zauberflöte“ geleitet. Erwähnenswert sind auch ihre beeindruckenden Auftritte an der Deutschen Oper Berlin und 2004 bei den Salzburger Festspielen (Mozarts „Entführung aus dem Serail“).

Von 1991–1995 war Julia Jones Kapellmeister am Stadttheater Ulm, wo sie ein breites Repertoire dirigierte; 1995–1997 war sie in Darmstadt engagiert. In der Spielzeit 1997/98 dirigierte sie in Basel eine Neuproduktion von Verdis „Un ballo in maschera“; der große Erfolg brachte ihr die sofortige Bestellung zum Musikdirektor dieses Hauses ein (1998–2002).

Ihr erstes Engagement in Italien, „Lohengrin“ am Teatro Comunale in Florenz 1999, kulminierte in hymnischen Kritiken. Es folgte eine weitere Einladung nach Florenz für die musikalische Leitung von Verdis „Macbeth“.
Andere wichtige Engagements in Europa führten Julia Jones an das Gran Teatre de Liceu Barcelona, das Teatro Carlo Felice in Genua, das Teatro Massimo Palermo, an die Opéra National du Rhin in Straßburg und an das Grand Théâtre de Genève. Außerhalb Europas dirigierte sie in Melbourne, Sydney und Washington.

Im Konzert hat Julia Jones mit einer großen Zahl von Orchestern gearbeitet, darunter das RSO Wien, Orchestre symphonique de Montréal, Hamburger Philharmoniker, Scottish Chamber Orchestra, das Nationale Symphonieorchester Portugals, Gürzenich-Orchester Köln, Orchestre Philharmonique de Strasbourg und das Mozarteum-Orchester bei den Salzburger Festspielen. Besondere Verbindungen hat sie mit den Bochumer Symphonikern und dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino.

Am Pult des Volksopernorchesters stand Julia Jones 2004 bei Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“. Sie hatte außerdem 2006 die musikalische Leitung von Leoš Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ inne und war seither als Dirigentin von „Carmen“ und „La Traviata“zu erleben.
In der aktuellen Saison steht Julia Jones bei der Neuproduktion von Beethovens „Fidelio“ und „Die Fledermaus“ am Pult des Volksopernorchesters.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien