Elvira Soukop
wurde in Wien geboren. Von 1990 bis 1998 studierte sie am Konservatorium der Stadt Wien Sologesang bei Prof. Christine Schwarz und Musikalisches Unterhaltungstheater. Beide Studiengänge schloss sie mit Auszeichnung ab.
Zusätzlich studierte sie von 1997 bis 2001 in der Klasse von Prof. Hartmut Höll/ Prof. Mitsuko Shirai Lied und Oratorium. Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Simon Baddi, Rudolf Knoll und György Korondi. 1992 gewann sie den 1. Kleinkunstpreis Niederösterreichs und 1998 den 1. Jury- und den 1. Publikumspreis des Nico-Dostal-Wettbewerbs.
In der Saison 2000/2001 begann Elvira Soukop ein zweijähriges Engagement am Theater Hagen. Dort sang sie wichtige Fachpartien wie Olga („Eugen Onegin“), Dorabella („Così fan tutte“), Suzuki („Madame Butterfly“) und Rosina („Der Barbier von Sevilla“) sowie Operette (Stella in „Frau Luna") und Musical (Eliza in „My Fair Lady").
Von 2002 bis 2004 war sie am Theater Regensburg engagiert. Hier erweiterte sie ihr Repertoire um Octavian („Der Rosenkavalier“), Cenerentola in Rossinis gleichnamiger Oper, Zweite Dame („Die Zauberflöte“), Liddy in „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ von Detlev Glanert und Lola („Cavalleria Rusticana“).
2004 bis 2006 war sie am Theater Erfurt engagiert. Dort verkörperte sie maßgebliche Partien in den Urauf-
führungen von Philip Glass' Oper „Waiting for the Barbarians" (Barbarian Girl), Cong Su's „Cuba Libre" (Mond/ Großmutter) und der szenischen Erstaufführung von Christian Josts „Death Knocks" (Death). Auch Octavian, Hänsel und Zweite Dame standen weiter auf ihrem Programm sowie Rollendebüts als Zerlina („Don Giovanni“), Großherzogin („Die Großherzogin von Gerolstein“) und Blumenmädchen/Zweiter Knappe („Parsifal“).
Ab der Spielzeit 2006/07 war Elvira Soukop freiberuflich tätig und der Volksoper Wien als ständiger Gast verbunden. Zerlina, Manja („Gräfin Mariza") und Isabella („Boccaccio“) gehören hier ebenso zu ihren Partien wie Mercedes in „Carmen", Tisbe in "La Cenerentola" und Smeraldina in „Die Liebe zu den drei Orangen“.
Beim Klangbogen Wien/ Neue Oper Wien wirkte sie 2006 in der Uraufführung von Erik Hojsgaards „Don Juan kommt aus dem Krieg mit. Die Spielzeit 2007/08 beinhaltete zudem Auftritte in der Barbican Hall London mit „Waiting for the Barbarians" unter Dennis Russell Davies und ein Gastengagement am Theater Baden.
Seit einigen Jahren gibt Elvira Soukop regelmäßig Konzerte und Liederabende in Deutschland, Österreich, Ungarn, der Schweiz, Belgien und Italien. Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins trat sie mit de Fallas „El Amor Brujo", Mozarts „Krönungsmesse" und Bruckners „Te Deum" auf.
Ihr breitgefächertes Liedrepertoire reicht von den klassischen Werken Schuberts, Brahms' und Schumanns bis hin zu Raritäten des 20. Jahrhunderts, etwa von Reynaldo Hahn oder Ernst Krenek.
Mit der Titelpartie von Cole Porter's „Kiss Me, Kate" gastierte sie sowohl am Theater Hagen als auch am Südthüringischen Staatstheater Meiningen.
Beim Wiener Mozartfestival Schönbrunn wirkte Elvira Soukop in der „Zauberflöte" mit, bei den Wiener Festwochen sang sie unter Nikolaus Harnoncourt in einer Inszenierung von Jürgen Flimm in Haydns „L'anima del filosofo".
2008 sang Elvira Soukop mit den Wiener Symphonikern und dem chorus sine nomine unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger Arthur Honeggers Oratorium „Le roi David" im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.
Ab dieser Spielzeit ist Elvira Soukop fix im Ensemble der Volksoper engagiert und hier als Marie in der Neuproduktion "Frau Luna", Madeleine in "Madame Pompadour", Zweite Elfe in „Rusalka", Hänsel in „Hänsel und Gretel" und Zweite Dame in "Die Zauberflöte" sowie als Mercedes in „Carmen" zu sehen.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


