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Elvira Soukop

Die gebürtige Wienerin studierte am Konservatorium der Stadt Wien Sologesang bei Prof. Christine Schwarz und Musikalisches Unterhaltungstheater (Gesang, Tanz, Schauspiel). Beide Studiengänge schloss sie mit Auszeichnung ab. Von 1997-2001 studierte sie zudem in der Klasse von Prof. Hartmut Höll / Prof. Mitsuko Shirai Lied und Oratorium.
1998 gewann sie den 1. Jury- und den 1. Publikumspreis des Nico-Dostal-Wettbewerbs.

Mit der Spielzeit 2000/2001 begann die Mezzosopranistin ein zweijähriges Engagement am Theater Hagen. Dort sang sie wichtige Fachpartien wie Olga („Eugen Onegin“), Dorabella („Così fan tutte“), Suzuki („Madama Butterfly“), Rosina („Der Barbier von Sevilla“), Stella („Frau Luna“) und Eliza („My Fair Lady“).
Während ihres Engagements im Theater Regensburg erweiterte Elvira Soukop ihr Repertoire um die Titelrolle in Rossinis „La Cenerentola“, Octavian („Der Rosenkavalier“), Zweite Dame („Die Zauberflöte“), Liddy („Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ von Detlev Glanert) und Lola („Cavalleria Rusticana“).
Von 2004 bis 2006 war die Sängerin am Theater Erfurt engagiert. Dort verkörperte sie maßgebliche Partien, u. a. in den Uraufführungen von Philip Glass' Oper „Waiting for the Barbarians“ die Rolle des Barbarian Girl, in Cong Su's „Cuba Libre“ die Rollen Mond/Großmutter und bei der szenischen Erstaufführung von Christian Josts „Death Knocks“ die Partie des Death. Außerdem war als Zerlina („Don Giovanni“), Blumenmädchen/Zweiter Knappe („Parsifal“) und in der Titelrolle von Jacques Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ zu sehen.
In den Jahren 2006 bis 2012 war Elvira Soukop freiberuflich tätig. In dieser Zeit wirkte sie u. a. 2006 beim Klangbogen Wien/Neue Oper Wien in der Uraufführung von Erik Hojsgaards „Don Juan kommt aus dem Krieg“ mit und gastierte im selben Jahr als Barbarian Girl „Waiting for the Barbarians“ am Het Muziektheater Amsterdam. Die Spielzeit 2007/08 beinhaltete zudem Auftritte in der Barbican Hall London mit „Waiting for the Barbarians“ unter Dennis Russell Davies und ein Gastengagement am Theater Baden.
Mit der Titelpartie von Cole Porter's „Kiss Me, Kate“ gastierte sie sowohl am Theater Hagen als auch am Südthüringischen Staatstheater Meiningen.

Seit einigen Jahren gibt Elvira Soukop regelmäßig Konzerte und Liederabende in Deutschland, Österreich, Ungarn, der Schweiz, Belgien und Italien. Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins trat sie mit de Fallas „El Amor Brujo“, Mozarts „Krönungsmesse“ und Bruckners „Te Deum“ auf.
Ihr breitgefächertes Liedrepertoire reicht von den klassischen Werken Schuberts, Brahms' und Schumanns bis hin zu Raritäten des 20. Jahrhunderts, etwa von Reynaldo Hahn oder Ernst Krenek.
2008 sang Elvira Soukop mit den Wiener Symphonikern und dem chorus sine nomine unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger Arthur Honeggers Oratorium „Le roi David“ im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.

Seit der Saison 2012/13 gehört Elvira Soukop zum Ensemble der Volksoper Wien, der sie bereits zuvor als ständiger Gast verbunden war. Das Volksopernpublikum kennt sie u. a. als Hänsel („Hänsel und Gretel“), Zerlina („Don Giovanni“), Isabella („Boccaccio“), Mercedes („Carmen“), Zweite Dame („Die Zauberflöte“), Zweite Elfe („Rusalka“), Madeleine („Madame Pompadour“) sowie als Marie („Frau Luna“).
In der aktuellen Spielzeit ist die Sopranistin als Mrs. Herring in Benjamin Brittens „Albert Herring“, als Manja in der Operetten-Neuproduktion „Gräfin Mariza“ und erneut als Marie, Hänsel, Zweite Dame und Mercedes zu sehen.

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* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien