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Alexandra Kloose

Die Dramatische Altistin Alexandra Kloose wurde in Hamburg geboren.

Mit 5 Jahren erhielt sie Ballett- und mit 8 Jahren Klavierunterricht. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin mit Englisch, Französisch und Spanisch, bevor sie zunächst in ihrer Heimatstadt Hamburg bei Annie Schoonus studierte und dann an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München bei Reri Grist und Raimund Grumbach ihr Musikstudium abschloss. Meisterkurse besuchte sie an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg bei Hanna Ludwig, beim Internationalen Schleswig-Holstein Musikfestival bei Christa Ludwig sowie bei Ruth Grünhagen in Düsseldorf.

Noch während des Studiums führten sie erste Gastengagements an das Städtebundtheater Hof als Mercédès in „Carmen“, an das Landestheater Coburg in der Titelpartie „Fräulein Julie“ und als Tisbe in „La Cenerentola“ in der Regie von Brigitte Fassbaender sowie an das Stadttheater Augsburg als Venus in „Dido und Aeneas“.

Von 1991 bis 2000 arbeitete Alexandra Kloose neben ihrer damaligen hauptberuflichen Tätigkeit als Fremdsprachensekretärin zeitgleich als freischaffende Konzertsängerin. In diesen Jahren brachte sie ihr umfangreiches Konzert- und Oratorienrepertoire sowohl nach Spanien als auch Japan sowie u. a. mit der
Musica Antiqua Köln und dem Thomanerchor Leipzig zusammen. Außerdem wirkte sie bei CD- und Rundfunkaufnahmen u. a. beim BR, WDR, HR und MDR mit.

Von der Universität Koblenz-Landau wurde ihr 1999/2000 ein Lehrauftrag für Gesang und Didaktik des Gesangsunterrichts erteilt.

Von 2000/01 bis 2003/04 war sie am Staatstheater Kassel als festes Ensemblemitglied engagiert, wo sie sich ein vielseitiges Repertoire von Oper, Operette bis hin zu Konzert, Oratorium und Lied erarbeitet hat. Sie war hier in folgenden Partien zu erleben: Dritte Dame „Die Zauberflöte“, Schankwirtin und Amme „Boris Godunow“, Olga „Eugen Onegin“, Suzuki „Madama Butterfly“, Marcellina „Il barbiere di Siviglia“, Prinz Orlofsky, Emilia „Otello“, Maddalena „Rigoletto“, Palmatica Gräfin Nowalska „Der Bettelstudent“, Prinzessin Clarissa „Die Liebe zu den drei Orangen“, Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe „Parsifal“, Olga in Peter Eötvös’ Oper „Tri Sestri“, Claire de Loone in Leonard Bernsteins Musical „On the Town“, der Titelpartie in „Orpheus und Eurydike“. Außerdem gab sie zahlreiche Liederabende und sang die Alt-Soli in Gustav Mahlers Sinfonien Nr. 2 und Nr. 8.

In der Spielzeit 2004/05 hatte Alexandra Kloose am Theater Bremerhaven einen Teilspielzeitvertrag mit den Partien Dritte Dame und Kabanicha in „Katja Kabanowa“ inne. Zeitgleich führten sie Gastengagements an das
Theater Erfurt (Sinfonie Nr. 3 Gustav Mahler), das Theater Kiel und das Landestheater Linz sowie an die Deutsche Oper Berlin.

Von 2005/06 bis 2006/07 war sie als festes Ensemblemitglied an der Oper Leipzig unter Vertrag und konnte dort ihr breitgefächertes Repertoire u. a. um Partien wie Federica („Luisa Miller“) und Frau Reich („Die lustigen Weiber von Windsor“) erweitern. Des Weiteren gastierte sie am Staatstheater Thüringen Weimar als Erda in „Das Rheingold“ und an der Opéra National du Rhin Strasbourg in der Neuproduktion „Der Ring des Nibelungen“ mit beiden Erdas.

Seit der Spielzeit 2008/09 ist sie an der Volksoper Wien als festes Ensemblemitglied engagiert. Hier sang sie bislang folgende Partien: Dritte Dame, Prinz Orlofsky, Stimme der Mutter „Hoffmanns Erzählungen“, Lady Pamela „Fra Diavolo“, Dryade „Ariadne auf Naxos“, Maddalena, Prinzessin Clarissa, Ježibaba „Rusalka“, Frau Reich, Frettchen „Der Mantel“ und Zita „Gianni Schicchi“ sowie Magdalena in „Der Evangelimann“.

Bei den Opernfestspielen St. Margarethen 2010 war sie in „Die Zauberflöte“ als Dritte Dame zu hören.

Auch in der Spielzeit 2011/12 wird sie wieder als Ježibaba, Frau Reich, Frettchen und Zita, Prinz Orlofsky, Dritte Dame, Maddalena sowie bei dem geplanten Japan-Gastspiel in Tokio auch als Prinz Orlofsky und Frau Reich besetzt sein. In der Wiederaufnahme von „Madama Butterfly“ ist sie als Suzuki und in der Neuproduktion von „Salome“ als Herodias zu erleben.

http://www.alexandra-kloose.de/

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien.