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Maida Hundeling

wurde im tunesischen Bizerta geboren. Ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei dem Bariton Werner Schürmann. 1997 nahm sie an der Meisterklasse von KS Walter Berry teil und war 1998 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. Seit 1999 vervollständigte sie ihre Gesangsausbildung und Interpretationsarbeit mit KS Olivera Miljakovic in Wien.

Von 2001 bis 2003 war sie am Thüringer Landestheater Eisenach engagiert. Seit 2003 arbeitet Maida Hundeling freiberuflich und ist u. a. ständiger Gast der Staatsoper Prag wo sie bereits als Marta („Tiefland“), Amelia („Un ballo in maschera“), Tosca, Aida und Turandot in den gleichnamigen Opern zu hören war. Ihre Interpretation der Senta („Der fliegende Holländer“) im Mai 2008 in Prag sowie im September 2008 am Staatstheater Braunschweig wurde hoch gelobt.

Im Herbst 2005 war sie als Aida an einem Gastspiel des Nationaltheaters Prag nach Japan beteiligt und gastierte 2007 in dieser Partie in Saarbrücken sowie 2008 in Leipzig. An den Wuppertaler Bühnen war sie u. a. als Lisa („Pique Dame“), Ellen Orford („Peter Grimes“) zu hören. Im Dezember 2008 debütierte sie als Marie („Wozzeck“) am Theater Regensburg und im Mai 2009 als Chrysothemis („Elektra“). Im Oktober 2009 trat sie erfolgreich als Adia bei einem Gastspiel im Großen Festspielhaus Salzburg auf und übernahm die Partie der Ellen Orford am Staatstheater Hannover.

Im Jänner 2010 sang Maida Hundeling die Partie der Chrysothemis in einer Koproduktion der Opernhäuser in Bolzano, Modena, Piacenza und Ferrara. Im Februar und März dieses Jahres ist sie als Elisabeth („Tannhäuser“) an der Mailänder Scala mitbesetzt und debütiert als Isolde („Tristan und Isolde“) an der Staatsoper in Prag.

An der Volksoper Wien stand Maida Hundeling erstmals 2010 in der Rolle der Tosca in Puccinis gleichnamiger Oper auf der Bühne. In dieser Spielzeit ist die Künstlerin als Salome sowie als Georgetta in „Der Mantel“ zu erleben.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien