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Alik Abdukayumov

studierte Philologie an der Nationalen Universität von Usbekistan, an der er in Germanistik promovierte. Parallel zu diesen Studien besuchte er die Usbekische Musikakademie und war Mitglied des Staatlichen Akademischen Opern- und Balletttheaters. Nach seinem Abschluss studierte er am Staatlichen Musikkonservatorium Usbekistan bei Prof. O. Alexandrova.
In der Folge gewann der junge Sänger bei mehr als zehn nationalen sowie internationalen Gesangswettbewerben 1.und 2. Preise und zusätzliche Spezialpreise – Auszeichnungen für eine Stimme von besonderer Qualität.

26 Jahre jung machte der Bariton sein erfolgreiches Debüt als Posa („Don Carlos“) bei den Internationalen Musikfestspielen auf Gut Immling.

Seit 2007 war Alik Abdukayumov am Landestheater Linz in zahlreichen Rollen zu erleben, u. a. in den Titelpartien von „Eugen Onegin“ und „Manon Lescaut“ sowie als Giorgio Germont („La Traviata“), Polizeikommissar („Lady Macbeth von Mzensk“), Renato („Un ballo in maschera“) und Sharpless („Madama Butterfly“). Am Opernhaus Graz verkörperte er auch Fritz Kothner in „Die Meistersinger von Nürnberg“, den Geisterboten in „Die Frau ohne Schatten“ und die Titelrolle in „Die Hochzeit des Figaro“. Seit 2012 stand der Bariton am Nationaltheater Weimar u.a. als Shaklowity („Chowanschtschina“ von Modest P. Mussorgskij), Ford („Falstaff“) und erneut als Giorgio Germont und Sharpless auf der Bühne. Sein Debüt in Frankreich gab er in der Saison 12/13 als Marcello („La Bohème“) an der Oper in Montpellier.
Internationale Gastspiele führten den jungen Bariton bereits an die Staatsoper Budapest als Paolo („Simone Boccanegra“), Leporello („Don Giovanni“), Marcello und Ford. Die Rolle des Leporello sang er auch an der Staatsoper Hamburg, am Opernhaus Graz und bei den Eutiner Festspielen. An der Staatsoper Stuttgart war er außerdem als Figaro zu erleben und mit Lindorf/Coppelius/Dr. Mirakel/Dapertutto in „Les Contes d’Hoffmann“ an der Rheinoper Düsseldorf-Duisburg erfolgreich.

Als Konzertsänger war Alik Abdukayumov mit Kompositionen von Bach, Händel, Orff, Stravinsky und Saint-Saëns u.a. in Frankreich und Russland, sowie an der Seite von Elena Obraztsova in Tokio zu erleben. Mit dem Brucknerorchester sang er Beethovens „9. Symphonie“, mit der Dresdner Philharmonie in konzertanten Aufführungen die Mamma Agata in „Viva La Mamma“.

Sein Debüt an der Volksoper Wien gab Alik Abdukayumov 2010 als Peter in „Hänsel und Gretel“ und sang hier in den letzten Spielzeiten zudem den Escamillo („Carmen“), Michele („Der Mantel“), Giorgio Germont („La Traviata“) und Tonio („Der Bajazzo“).
In der Saison 2014/15 steht der Bariton erneut als Giorgio Germont auf der Bühne der Volksoper.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien