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Lothar Odinius

Der Tenor studierte bei Anke Eggers in Berlin Gesang. Im Herbst 2008 debütierte er beim Glyndebourne Festival als Tamino in „Die Zauberflöte“. Mit dieser Partie trat er in den letzten Jahren auch am Royal Opera House Covent Garden und am Opernhaus Köln auf.

Bedeutende Partien seines Faches sind die Titelrolle in „Lucio Silla“, Titus in „La clemenza di Tito“, Don Ottavio in „Don Giovanni“ und Ferrando in „Così fan tutte“.

Unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sang er am Opernhaus Zürich die Titelpartie von Schuberts „Alfonso und Estrella“. Im Jahr 2009 debütierte Lothar Odinius an der Canadian Opera Company in der Produktion „The Nightingal & Other Short Fables“ (bestehend aus Strawinskys „Reineke Fuchs“ und „Die Nachtigall“) von Robert Lepage.

An der Opéra National de Paris trat er als Arbace in „Idomeneo“ auf. Im Sommer 2011 folgte sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Walther von der Vogelweide in „Tannhäuser“ unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Künstler dem Konzert- und Liedgesang.

An der Volksoper Wien gibt Lothar Odinius in der Spielzeit 2011/12 sein Hausdebüt als Tamino in „Die Zauberflöte“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien