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Sébastien Soulès

wurde in Orléans (Frankreich) geboren. Parallel zu einem Mathematikstudium studierte er Gesang in Orléans, Paris und Berlin. Weitere Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau, KS Brigitte Fassbaender und Jose van Dam.

Als Preisträger des Willi-Domgraf-Fassbaender-Wettbewerbs in München 2001, engagierte KS Brigitte Fassbaender den Bariton an das Tiroler Landestheater, wo er Partien wie Escamillo („Carmen“) Belcore („Der Liebestrank“), Sharpless („Madama Butterfly“), Jochanaan („Salome“), Kaspar („Der Freischütz“), Don Alfonso („Così fan tutte“), Golaud („Pelléas et Mélisande“), Musiklehrer („Ariadne auf Naxos“), Scarpia („Tosca“), Alberich („Das Rheingold“) und die Titelrollen in „Die Hochzeit des Figaro“, „Don Giovanni“ sowie „Wozzeck“ sang.

Gastspiele führten ihn seit 2007 für Opernproduktionen und Konzerte nach England (Bath, Norwich, Buxton Festival), als Angelotti („Tosca“) zu den Bregenzer Festspielen, als 4 Bösewichte in „Les Contes d’Hoffmann“ an das Landestheater Linz, als „Don Giovanni“ an das Nationaltheater Zagreb, als Don Giovanni und Marcello („La Bohème“) an das Opernhaus Halle, als Albert („Werther“) an das Theater Koblenz, als Humbert Humbert („Lolita“ von Shchedrin) an das Hessischen Staatstheater Wiesbaden, als Scarpia („Tosca“) an das Theater Niederbayern, mit der Titelrolle in Wagners „Der fliegende Holländer“ an das Theater für Niedersachsen, mit Mahlers „8. Symphonie“ nach Warschau, zum Orchestra di Padova e del Veneto mit den Mahler-Liedern, als Baal im gleichnamigen Bühnenwerk von Friedrich Cerha an die Neue Oper Wien, als Popolani in Offenbachs „Barbe-bleu“ zur Styriarte Graz sowie nach Linz mit Franz Schrekers „Die Schatzgräber“ im Rahmen von „Entartete Oper“.
2014 wird der Künstler u. a. als Escamillo („Carmen“) in Tours zu hören sein.

Sébastien Soulés arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Marc Piollet, Martin Sieghart, Dirk Kaftan, Johannes Wildner und Regisseuren wie Konstanze Lauterbach, Robert Meyer, Marco Arturo Marelli oder Philipp Harnoncourt zusammen.

Sein Debüt an der Wiener Volksoper gab Sébastien Soulès 2012 als Marco („Gianni Schicchi“) und war seither in der Titelrolle in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ und als Zuniga in „Carmen“ zu hören.
In der Spielzeit 2013/14 wirkt der Bariton als Franz/Ravi/Herr Schneider/Kritiker in der Kinderoper „Erwin, das Naturtalent“ mit und übernimmt die Partie des Sébastian in dem Spezialprogramm „Tango Amor“. Außerdem ist er in dieser Saison wieder als Figaro und Zuniga zu erleben.

www.sebastiensoules.com

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien