Sébastien Soulès
Der in Orleans geborene Bassbariton absolvierte sein Musikstudium parallel zu einem Mathematikstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt. Darauf folgte ein Studium in Montreuil, Paris und an der Hochschule der Künste in Berlin. Meisterkurse ergänzten seine künstlerische Ausbildung.
2002 gab Sébastien Soulès im Theater in Hof sein Debüt als Graf Eberbach in „Der Wildschütz“. Neben seiner Tätigkeit als Lied- und Oratoriensänger war Sébastien Soulès von 2003 bis 2010 Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters Innsbruck, wo er u.a. als Escamillo in „Carmen“, Belcore in „Der Liebestrank“, Figaro in „Le nozze di Figaro“, Don Alfonso in „Così fan tutte“, Golaud in „Pelléas et Mélisande“, Scarpia in „Tosca“, Jochanaan in „Salome“ sowie als Don Giovanni und Wozzeck aufgetreten ist.
2007 und 2008 gastierte er als Angelotti in „Tosca“ bei den Bregenzer Festspielen. Die Rolle des Scarpia singt und spielt er in dem James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“. Am Landestheater Linz trat er in den drei Bariton-Partien in „Les contes d’Hoffmann“ auf. Im Herbst 2011 sang Sébastien Soulès an der Neuen Oper Wien die Titelrolle von Friedrich Cerhas „Baal“.
Sein Hausdebüt an der Volksoper Wien gab Sébastien Soulès in der Spielzeit 2011/12 als Marco in „Gianni Schicchi“. In der aktuellen Spielzeit ist er hier als Figaro in der Neuproduktion "Die Hochzeit des Figaro", als Zuniga in "Carmen", Cesare Angelotti in "Tosca" sowie Notar und Marco in "Gianni Schicchi zu erleben.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


