Ensemble Ensemble

Carsten Süss

Der Tenor Carsten Süss ist seit vielen Jahren ein gefragter Gast an vielen deutschen wie internationalen Bühnen. Dabei ist es ihm immer wichtig, die gesamte Breite seines Repertoires, vom Lied bis zur Operette, auszuschöpfen.

Von 1996-2001 war Carsten Süss Ensemblemitglied an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Ab 2001 freischaffend, gastierte der Sänger an vielen deutschen und internationalen Opernhäusern, u.a. in Frankfurt, Stuttgart, Köln, Leipzig, Karlsruhe, Nürnberg, Wiesbaden, Strasbourg, Cagliari, Hongkong, Tokio und Shanghai.
In dieser Zeit wandelte sich sein Repertoire von Jaquino, Tamino, Ferrando und Ottavio hin zu Edgardo, Ernesto, Nemorino, Lensky, gefolgt von Partien wie Froh, Loge, David und Leukippos.
Seine Konzertengagements führten ihn u.a. nach Tel Aviv, Jerusalem, Madrid, Vilnius, Prag, Budapest, Wien, Luxemburg, Cincinatti.

Er arbeitete mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Aron Stiehl, Arila Siegert, Ansgar Weigner, Helen Malkowsky, Bruno Klimek, Peter Konwitschny, Willy Decker, Hugo de Ana, Matthias Oldag, Stein Winge, Keith Warner, David McVicar, Martin Duncan, Bernd Mottl u.v.m.
Carsten Süss sang u.a. unter Guiseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Bruno Weil, Markus Stenz, Semyon Bychkov, Helmuth Rilling, Enoch zu Guttenberg, Paolo Carignani, Lothar Zagrosek, Christian Arming, Henryk Schäfer, Justin Brown, Christoph Prick, Roland Böer und Mikael Kütson.

Seit 2004 war der Tenor bei den Bregenzer Festspielen, den Seefestspielen Mörbisch, dem RheingauMusikFestival, dem HongkongArtsFestival, sowie dem Cantiere d`Arte Montepulciano eingeladen. Als Liedsänger konnte Carsten Süss, gemeinsam mit Wolfram Rieger, bei den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg sowie der Schubertiade Barcelona reüssieren. Seit 2009 gab Carsten Süss Kurse in Liedinterpretation an den Musikhochschulen Dresden, Karlsruhe und Vilnius, und war als Gesangscoach 2013 Dozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

In der letzten Spielzeit gab er sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/ Duisburg. 2013 bereits gab der Tenor sein Debüt als Max, gefolgt von seinem Debüt als Rienzi. Mit dieser Partie gelang ihm durch den Erfolg an der Opera di Roma, der Sprung auf die internationale Bühne im jugendlich-heldischen Fach, nachdem er bereits in den Jahren 2011 und 2012 als Florestan, Bacchus und Erik debütiert hatte.

Neben seiner Gesangskarriere ist Carsten Süss seit einigen Jahren als Autor und Regis-seur tätig. Zunächst erarbeitete er mehrere Dialogversionen verschiedener Operetten, u.a. für die Theater Bremerhaven, Krefeld/ Mönchengladbach, Gera, Luzern, Chemnitz, die Staatsoperette Dresden und das Staatstheater Wiesbaden. Hier fand auch 2014 die Premiere seiner ersten eigenen Revue „Unter der roten Laterne“ im Schauspiel statt. 2015 schrieb Carsten Süss im Auftrag des Theaters Krefeld/ Mönchengladbach die Revue „Wär`nur die Sehnsucht nicht so groß“, die er mit großem Erfolg selber inszenierte. 2016 wird er seine neueste Arbeit an der Folkwang-Hochschule in Essen präsentieren.

An der Volksoper Wien debütierte Carsten Süss als Edwin in „Die Csárdásfürstin“ in der Spielzeit 2011/12. Im Jahr 2014 gab er sein Debüt als Tassilo in der Neuproduktion der „Gräfin Mariza“ und im April 2015 sein Debüt als Don José in „Carmen“. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Carsten Süss Ensemblemitglied an der Volksoper Wien.

In der aktuellen Spielzeit übernimmt der Tenor wieder die Rolle des Grafen Tassilo in der Kálmán-Operette „Gräfin Mariza“ und den Don José in „Carmen" sowie Dr. Siedler in der Neuproduktion „Im weißen Rössl“, Symon in der Neuproduktion „Der Bettelstudent“, Edwin in „Die Csárdásfürstin“ sowie Eisenstein in „Die Fledermaus“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien