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Carsten Süss

Der Tenor ist ein gefragter Gast an den Opernhäusern Wiesbaden, Karlsruhe, Stuttgart, Kassel und Nürnberg sowie an die Opernhäuser Strasbourg, Cagliari, Graz, Dresden, Frankfurt und Köln in Partien wie Tamino („Die Zauberflöte“), Lensky („Eugen Onegin“), Loge („Das Rheingold“) und Leukippos („Daphne, aber auch Alfred („Die Fledermaus“) und Edwin („Die Csárdásfürstin“).

Sein erstes Engagement führte ihn an die Semperoper Dresden. Seit 2001 gastiert er an vielen deutschen und internationalen Opernhäusern. Am Teatro Cagliari sang er 2002 den Sali in Delius’ „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ und 2007 in Straßburg Froh in „Das Rheingold“. Weitere Partien waren Fenton („Falstaff“) und Rinuccio („Gianni Schicchi“) am Staatstheater Karlsruhe. 2005 sang er den Marchese in Johann Strauss’ „Der lustige Krieg“ bei den Bregenzer Festspielen in der Regie von Michael Sturminger. Am Staatstheater Nürnberg debütierte er 2005 als Edgardo („Lucia di Lammermoor“) und 2006 als Nemorino („L’elisir d’amore“), 2008 folgte das Debüt als Lenski („Eugen Onegin“). Außerdem sang er die Partie des Alfred („Die Fledermaus“) an der Oper Frankfurt, in Chemnitz und am Staatstheater Wiesbaden.

2006 gab Carsten Süss sein Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg, 2007 in Hohenems, und ist seitdem regelmäßig an beiden Orten zu hören. 2008 folgte er einer Einladung zur Schubertiade Barcelona. 2009 interpretiert er auf Einladung des Gewandhauses Leipzig neu entdeckte Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Carsten Süss hat Konzerte in Tel Aviv, Jerusalem, Budapest, Madrid, Mailand, Wien, Vilnius, Hongkong, Seoul, Tokio und Reykjavik gegeben, und war Gast verschiedener internationaler Festivals wie dem Maggio musicale di Firenze, Menuhin Festival Gstaad, Rheingau Musik Festival, Festival Gaude Mater in Polen, den Seefestspielen Mörbisch, dem Cantiere Internationale d’Arte di Montepulciano sowie den Bregenzer Festspielen.

Carsten Süss hat mehrere CDs eingespielt, darunter zwei Erstaufnahmen des jungen Felix Mendelssohn-Bartholdy („Heimkehr aus der Fremde“ und „Der Onkel aus Boston“) sowie „Rinaldo“ von Johannes Brahms und das Oratorium „JORAM“ von Paul Ben-Haim anlässlich des 70. Gedenktages der Reichspogromnacht.

An der Volksoper Wien debütiert Carsten Süss als Edwin in „Die Csárdásfürstin“ in der Spielzeit 2011/12.
In der aktuellen Spielzeit übernimmt der Tenor die Rolle des Grafen Tassilo in der Neuproduktion der Kálmán-Operette „Gräfin Mariza“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien