Konstantin Wolff
Der Bassbariton Konstantin Wolff studierte bei Prof. Donald Litaker an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, gewann den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Sein Bühnendebüt gab er 2005 in Lyon als Mercurio in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ unter William Christie. Im selben Jahr war er Teilnehmer an der von Christie gegründeten Akademie für junge Sänger „Le jardin de voix“ und wurde für die Basspartie in Händels „L’Allegro“ engagiert, mit der er u. a. bei den Salzburger Pfingstfestspielen debütierte.
Der Schwerpunkt seiner Opernengagements liegt auf dem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts. So sang der junge Sänger Zoroastro in Händels „Orlando“ in Zürich und Brüssel, Garibaldo in „Rodelinda“ am Theater an der Wien und in Bilbao, sowie „Giulio Cesare“ bei den Händelfestspielen Göttingen.
In den vergangenen Jahren sang er außerdem in Keisers „Nebucadnezar“ und Telemanns „Damon“ sowie den Silvano in „La Calisto“ in Brüssel und den Orbazzano in Rossinis „Tancredi“ am Theater an der Wien.
Konstantin Wolff beschäftigte sich viel mit moderner und zeitgenössischer Musik und war in den Uraufführungen „Gesualdo“ von Marc-André Dalbavie in Zürich als Abbé und „Frühlingserwachen“ von Benoit Mernier in Brüssel sowie als Snug in Brittens „A Midsummernight's dream“ und als Abbot in „Curlew river“ in Lyon und Athen zu hören. Das Konzertrepertoire des Künstlers umfasst Werke vom Frühbarock bis in das 20. Jahrhundert, als Liedinterpret ist er ebenso gefragt.
Nach seiner ersten Mozartpartie in Aix-en-Provence (Sprecher in „Die Zauberflöte“) sang er Don Alfonso in „Così fan tutte“ und Masetto in „Don Giovanni“ (konzertant) am Festspielhaus Baden-Baden. 2012 wird er sowohl die Titelpartie in „Le nozze di Figaro“ in Montpellier interpretieren sowie Zoroastro in „Orlando“ am Theatre de la Monnaie Brüssel.
An der Volksoper debütiert er als Graf Almaviva in der Neuproduktion „Die Hochzeit des Figaro“.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


