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Wolfgang Böck

Der Künstler wurde in Linz geboren und erhielt seine Schauspielausbildung an der Hochschule in Graz. Von 1980 bis 1983 war er am Landestheater Linz beschäftigt und spielte u. a. in Ibsens „Ein Klassenfeind“ und in Horváths „Kasimir und Karoline“. Nach mehrjährigem Engagement am Wiener Volkstheater wurde Wolfgang Böck an das Schauspielhaus Zürich und am Renaissancetheater Berlin verpflichtet. Am Opernhaus Graz spielte er die Titelpartie des Musicals „Sorbas“.

Bei den Salzburger Festspielen gab er den Lorenz in „Der Bauer als Millionär“ und den Guten Gesellen in „Jedermann“. Im Theater in Josefstadt trat er als Steißhäuptl in Hochwälders „Der Himbeerpflücker“ auf. Gemeinsam mit Adi Hirschal konzipierte er „musikalische Reisen durch die Wiener Vorstadt“, die auch unter dem Titel „Strizzilieder“ und „Oide Hawara“ auf CD herausgebracht wurden.

Der Schauspieler wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Österreichweit bekannt wurde er durch die Gestaltung des Wiener Polizisten Trautmann in „Kaisermühlen-Blues“, eine eigene „Trautmann“-TV-Serie folgte. 2003 übernahm Wolfgang Böck die künstlerische Leitung der burgenländischen Schloss-Spiele Kobersdorf, die er seither mit großem Erfolg leitet.

Sein Hausdebüt an der Volksoper gab Wolfgang Böck in der Spielzeit 2011/12 als Kagler in der Neuproduktion „Wiener Blut“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien