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Julian Orlishausen

Der Bariton erhielt seine musikalische Grundausbildung beim Windsbacher Knabenchor. Er studierte an der Musikhochschule Würzburg, wo er erste Bühnenerfahrungen als Mozarts Don Giovanni sammelte. Bereits während des Studiums wirkte er in zahlreichen Studioproduktionen mit: u.a. Ariodate in Händels „Xerxes“, Hagen in „Die lustigen Nibelungen“, Ottavio in Ermanno Wolf-Ferraris „Die neugierigen Frauen“ und Sokrates in Georg Philipp Telemanns „Der geduldige Sokrates“.

Beim Mozartfest Würzburg sang Julian Orlishausen den Zweiten Geharnischten in „Die Zauberflöte“ und 2007 mit dem Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart den Kurwenal in „Tristan und Isolde“. Erste Engagements erhielt der Künstler an den Opernhäusern Leipzig und Kassel. In Chemnitz ist er u. a. als Marcello in „La Bohème“ und Graf in „Der Wildschütz“ aufgetreten.

Der Sänger verfügt über ein umfangreiches Konzertrepertoire, das die großen Messen und Passionen von Bach, Haydn, Mozart, Schubert und Bruckner umfasst.

An der Volksoper gab Julian Orlishausen sein Debüt in der Spielzeit 2011/12 als Edwin in „Die Csárdásfürstin“. Seine weiteren Aufgaben am Haus waren bisher Juán Castrado in „Das Wundertheater“ und Falke in „Die Fledermaus“. In der aktuellen Spielzeit ist er auch als Graf von Eberbach in der Neuproduktion "Der Wildschütz", Notar in "Gianni Schicchi" und Morales in "Carmen" zu sehen.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien