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Julian Orlishausen

erhielt seine musikalische Grundausbildung bereits in früher Kindheit beim Windsbacher Knabenchor. Nach dem Abitur begann er das Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Würzburg, welches er mit dem Diplom für Konzert und Musiktheater abschloss und 2011 mit dem Konzertklassenexamen vervollständigte.
Der Bariton verdichtete seine gesangliche Arbeit in verschieden Meisterkursen u. a. bei Prof. Cheryl Studer, Luba Orgonasova, Ruth Ziesak, Francisco Araiza, Grace Bumbry, Edda Moser und Gerold Huber, mit welchem ihn mittlerweile eine intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet.
Julian Orlishausen war Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung, Preisträger des Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2008 und Finalist des internationalen Wettbewerbs „Neue Stimmen“ 2009 der Bertelsmann Stiftung.

Bereits im Frühjahr 2009 gab er sein Debüt als Périchaud in „La Rondine“ von Puccini an der Oper Leipzig und am Staatstheater Kassel in der Partie des Narren in der Oper „Das geheime Königreich“ von Ernst Krenek. 2010 debütierte er als Marcello in „La Bohème“ von Puccini am Theater Chemnitz, wo er seither auch als Graf von Eberbach in „Der Wildschütz“ und Sharpless in „Madama Butterfly“ auftrat.
Bei den Tiroler Festspielen Erl ist Julian Orlishausen regelmäßig zu Gast, u. a. als Biterolf und Wolfram in Wagners „Tannhäuser“ sowie als Angelotti in „Tosca“.

Daneben verfügt der Sänger über ein umfangreiches Konzertrepertoire, das die großen Messen und Passionen von Bach, Haydn, Mozart, Schubert und Bruckner umfasst.
Julian Orlishausen trat bereits in zahlreichen wichtigen Konzertsälen auf, u. a. in der Liederhalle Stuttgart, Deutschen Oper Berlin, Pollack Hall der McGill University Montréal/Kanada, Philharmonie Bamberg, Alte Oper Frankfurt, Philharmonie am Gasteig München, Meistersingerhalle Nürnberg und Konzerthaus Berlin. Er arbeitete mit Orchestern wie den Würzburger Philharmonikern, dem Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, den Münchner Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhaus Orchester Leipzig, Dresdner Philharmonie und Dirigenten wie Jörg Straube, Frank Beermann, Rolf Beck, Roger Epple, Roderich Kreile, Daniel Klajner, Rudolf Bibl und Alfred Eschwé.

An der Volksoper Wien gab Julian Orlishausen sein Debüt in der Spielzeit 2011/12 als Edwin in „Die Csárdásfürstin“. Seine weiteren Aufgaben am Haus waren bisher Juán Castrado („Das Wundertheater“), Falke („Die Fledermaus“), Graf von Eberbach („Der Wildschütz“), Notar („Gianni Schicchi“) und Morales („Carmen“).
In der Saison 2013/14 übernimmt der Bariton die Rolle des Sid in Benjamin Brittens „Albert Herring“ und ist erneut als Graf von Eberbach, Dr. Falke und Morales auf der Bühne der Volksoper Wien zu erleben.

julianorlishausen.com

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien