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Markus Meyer

geboren 1971 in Cloppenburg, absolvierte zunächst ein Studium zum Diplom-Biomechaniker an der Universität Hannover bevor er von 1996–2000 Schauspiel an der Hochschule Ernst Busch Berlin studierte.
1998 erhielt er beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen einen Einzeldarstellerpreis als von Thurming in Nestroys „Höllenangst“.
Noch während des Studiums wurde er von Claus Peymann ans Berliner Ensemble dem er seit 2004 auch als Gast verbunden geblieben ist. Dort arbeite er mit George Tabori, Robert Wilson, Philipp Tiedemann und Claus Peymann. Er spielte u.a. Leonce in „Leonce und Lena“, den Reisenden in „Die Juden“, Pater Riccardo in „Der Stellvertreter“ und Aumerle in „Richard II“. 2001 erfolgte ein kurzer Ausflug als Baal an die Volksbühne Berlin (Regie: Thomas Bischoff).

Seit 2004 ist Markus Meyer festes Mitglied im Ensemble des Wiener Burgtheaters, wo er neben Andrea Breth, David Bösch, Bastian Kraft, Stefan Bachmann, Árpád Schilling u. a. auch mit Karin Beier, Jan Bosse, Stefan Kimmig, dem Nature Theatre of Oklahoma und Grzegorz Jarzyna zusammenarbeitete. In Wien spielte er Oswald in „Gespenster“, Dorian Gray, einen Tänzer u.a. in „Zwischenfälle – Szenen von Courteline“, „Cami und Charms“, Brick in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, Lucio in „Maß für Maß“, Cassius in „Othello“ und Peter Pan.

Bei den Salzburger Festspielen konnte man ihn zum ersten Mal 2006 in Peter Handkes „Die Unvernünftigen sterben aus“ (Regie: Friederike Heller; Young Directors Project) und 2012 in der Titelrolle der Produktion „Jakob Michael Reinhold Lenz“ erleben (Regie: Cornelia Rainer, Young Directors Project). Im Sommer 2013 trat er dort erneut als Puck in „Ein Sommernachtstraum“ unter der Regie von Henry Mason auf.

Sehr gerne steht Markus Meyer auch in Musiktheaterproduktionen auf der Bühne: 2009/2010 spielte er am Burgtheater den Sohn in „So leben wir und nehmen immer Abschied“ (Regie: Stephanie Mohr, Franz Wittenbrink). Seit 2012 ist er an der Volksoper Wien in „Ein Walzertraum“ als Graf Lothar zu sehen (Regie: Robert Meyer). Zuletzt spielte er im Staatstheater am Gärtnerplatz in München unter der Regie von Werner Sobotka den Conférencier in „Cabaret“.

Neben dem Theater ist er vor allem auch als Sprecher im Rundfunk tätig, seit sechs Jahren spricht er z.B. den Oberstaatsanwalt Kurt Gröniger im jährlichen Radio „Tatort“ Bremen. Auch im Fernsehen und im Kino ist er regelmäßig zu erleben, u.a. in „Ein Millionär zum Frühstück“, „Ein kleines bisschen schwanger“, „Die Cleveren“, „SOKO Donau“, „Alarm für Cobra 11“, „Karo und der liebe Gott“.

Ein besonderes Anliegen ist ihm die Lehrtätigkeit im Fach Schauspiel am Konservatorium Wien. Zudem hatte er Lehraufträge an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und am Max Reinhardt Seminar in Wien.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien