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Daniel Ochoa

Der aus Leipzig stammende Bariton war bereits in seiner Jugend Mitglied des Kinder- und Jugendchores des Gewandhauses. Ab 1999 absolvierte er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, das er 2005 mit Diplom abschloss. Bei Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff, Matthias Goerne Rudolf Piernay, Christa Maria Ziese und Michael Rhodes vertiefte er seine gesangliche Ausbildung.
2003 erhielt Ochoa den 1. Preis beim Leipziger Albert-Lortzing-Wettbewerb und war im folgenden Jahr Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

Der junge Künstler kann bereits auf eine umfangreiche Konzerttätigkeit verweisen. Neben zahlreichen Chören, darunter der Thomanerchor Leipzig, der Gewandhauschor, der Dresdner Kreuzchor und die Kantorei der Dresdner Frauenkirche, waren u. a. das Gewandhausorchester Leipzig, die Philharmonie Dresden, das Bach Collegium Stuttgart, die Radiophilharmonie des Norddeutschen Rundfunks, das Prager Sinfonieorchester, die Staatskapelle Halle, das Telemann Chamber Orchestra Tokyo, die Berliner Lautten Compagney, das Leipziger Barockorchester sowie der Stuttgarter Kammerchor seine musikalischen Partner. Konzertreisen führten ihn in die Berliner Philharmonie, an das Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt, die Izumi Hall Osaka, die Hitomi Hall Tokyo, das Konzerthaus DeSingel in Antwerpen und das Internationale Haus der Musik Moskau. Außerdem war der Sänger zu Gast beim Luzern Festival, Flandern Festival und Leipziger Bachfest zu Gast und debütierte im Februar 2013 am Wiener Konzerthaus.
In der Saison 2013/14 stehen Konzertengagements im Wiener Musikverein, der Münchner Philharmonie im Gasteig und in der Kölner Philharmonie am Programm.

Als Opernsänger trat Daniel Ochoa bisher an verschiedenen Häusern, u.a. Theater Flensburg, Theater Plauen-Zwickau, Bühnen der Stadt Gera, Landestheater Altenburg, Goethe-Theater Bad Lauchstädt und Europäisches Zentrum der Künste Dresden Hellerau, auf und übernahm Rollen wie Ottokar in „Freischütz“, Tarquinius in „Rape of Lucretia“ und die Titelpartien in Haydns „Der Apotheker“, Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ und Mozarts „Don Giovanni“.

An der Volksoper Wien debütierte der Bariton als Marquis d’Obigny in „La Traviata“. Seit 2012/13 festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien war Ochoa bereits als Figaro in „Der Barbier von Sevilla“, Dr. Falke in „Die Fledermaus“, Graf von Eberbach in „Der Wildschütz“, Juan Castrado in Hans Werner Henzes „Das Wundertheater“, Graf Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro“ und als Solist in „Carmina Burana“ zu erleben.
In dieser Saison steht der Sänger als Anthony Hope im Sondheim-Musical „Sweeney Todd“, Sid in „Albert Herring“ von Benjamin Britten, Morales in „Carmen“ und erneut als Falke, Graf Almaviva, Marquis d’Obigny, Graf von Eberbach sowie als Solist in „Carmina Burana“ auf der Bühne.

www.daniel-ochoa.de

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien