Ensemble Ensemble

Sokolin Asllani

Der albanische Bariton Sokolin Asllani studierte am Konservatorium in Tirana und bildete sich anschließend bei Kammersänger Evgeny Nesterenko in Wien weiter. 1998 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab und wurde daraufhin für die Titelpartie in Don Giovanni und als Don Alfonso in „Così fan tutte“ an die Oper Tirana engagiert.

2002 sang er an der Wiener Staatsoper in der Kinderoper „Das Traumfresserchen“ (Wilfried Hiller), 2003 den Krusina in „Die verkaufte Braut“ am Stadttheater Baden und 2004 an der Wiener Kammeroper den Jupiter in „Die Liebe des Apollo und der Daphne“ von Cavalli.

Als ständiger Gast des Wiener Konzerthauses und des Musikvereins widmet er sich speziell den Kompositionen Mozarts, dessen Conte Almaviva in „Le Nozze di Figaro“ ihn im September 2006 im Rahmen einer Tournee nach Japan führte. In der Saison 2006/07 war er als Belcore in einer Neuproduktion von Donizettis „L´elisir d´amore“ am Stadttheater Klagenfurt zu sehen, wo er in den Jahren 2003 bis 2006 einige Rollen seines Fachs wie Dr. Malatesta in „Don Pasquale“, Schaunard in „La Bohème“, Ping in „Turandot“ und Escamillo in „Carmen“ interpretierte. In der Saison 2007/08 war er u.a. als Ping in „Turandot“ am Opernhaus Zürich an der Seite von Josè Cura und Paoletta Marrocu zu sehen.

2008/09 gab er u.a. Rodrigue Marquis de Posa in der französischen Fassung von „Don Carlos“ an der Hamburger Staatsoper und Marcello in „La Bohème“ am Stadttheater Basel. 2010 sang er u.a. Marcello in „La Bohème“ an der Budapester Staatsoper und im Rahmen einer Japantournée. 2011 debütiert er bei den Wiener Festwochen am Theater an der Wien in Luc Bondys „Rigoletto“.

An der Volksoper Wien gab Sokolin Asllani in der Spielzeit 2011/12 sein Hausdebüt als Morales in „Carmen“ und ist in der Rolle auch in dieser Saison zu sehen.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien