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Reinhard Werner
Maria Happel *

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Maria Happel

Die in Deutschland geborene Schauspielerin und Regisseurin erhielt ihre künstlerische Ausbildung im Bühnenstudio Hedi Höpfner in Hamburg und wurde bald darauf in Köln und Hannover engagiert.

Seit mehreren Jahren zählt Maria Happel zu dem Ensemble des Wiener Burgtheaters und ist mittlerweile zu einer der beliebtesten und vielbeschäftigsten Schauspielerinnen des Hauses avanciert.

Ihr Debüt als Regisseurin feierte sie 2003 am Schauspielhaus Bochum. Weitere Regiearbeiten führten Sie zu den Festspielen Reichenau, wo sie auch als Akteurin und Komponistin tätig war. Neben ihren Auftritten am Burgtheater (Spielzeit 2013/14: „Mutter Courage und ihre Kinder“, „Spatz und Engel“, „Der böse Geist Lumpazivagabundus“, „Der Talisman“, „Der ideale Mann“) ist Maria Happel auch Mitglied des Berliner Ensembles (Spielzeit 2013/14: „Sturm“) und war als Gast an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen zu erleben.

Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit Regisseuren wie Klaus Maria Brandauer, Ruth Berghaus, Achim Freyer, Matthias Hartmann, Adolf Dresen, Karin Henkel, Paulus Manker, Claus Peymann, Werner Schröter und Phillip Thiedemann, Barbara Frey, David Bösch zusammen.

Maria Happel ist neben ihrer Tätigkeit als Theaterschauspielerin auch erfolgreiche Film- und Fernsehdarstellerin und wirkte in zahlreichen Hörspielen mit. Seit 2010 ist sie als Franziska Beck in „Soko Donau“ zu sehen und feierte mit der ZDF – Serie „Klimawechsel“ von Doris Dörrie große Erfolge.

Auch ihr Talent als Sängerin und Musikerin konnte sie mehrfach unter Beweis stellen. Maria Happel spielt Orgel und Klavier und ist ausgebildete Mezzosopranistin. So schlüpfte sie im Laufe ihrer Karriere mehrfach in die Rolle der Edith Piaf und war 2007 auch im Musical „Die Habsburgischen“ im Wiener Museumsquartier in der Rolle der Kaiserin Maria Theresia zu erleben.

1999 wurde Maria Happel mit der Kainz-Medaille der Stadt Wien (dem Vorgänger des heutigen Nestroy-Theaterpreises) für ihre Darstellung der Irmi in „Die Eingeborene“ und für ihre Interpretation der Franziska in „Minna von Barnhelm“ geehrt. Im Jahr 2003 erhielt sie den Nestroy-Theaterpreis als Beste Schauspielerin für ihre Rolle als Maria Planck in dem Stück „Das Leben der Plancks“.
Die ORF-Hörspiel Jury kürte sie zudem zur „Schauspielerin des Jahres“ 2005.

Von 2003 -2011 unterrichtete die Burgschauspielerin das Fach Rollengestaltung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

Im Dezember 2012 erschien ihre Biographie „Das Schnitzel ist umbesetzt“ im Amalthea Verlag in Wien.

Maria Happel ist mit ihrem Kollegen Dirk Nocker verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter und lebt in Wien.

Ihr Debüt an der Volksoper gab Maria Happel 2011 als Anhilte in „Die Csárdásfürstin“. Auch in dieser Spielzeit wird sie diese Rolle wieder verkörpern.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien