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Michael Havlicek

Der in Wien geborene Bariton studierte am Konservatorium der Stadt Wien, an dem er mit der Partie des Don Giovanni diplomierte.

2004 erfolgte sein Debüt am Stadttheater St. Pölten als Papageno. Die Partie nimmt in der bisherigen Karriere des jungen Künstlers einen besonderen Stellenwert ein:
Er sang sie im Sommer 2005 auf einer Operntournee in Tokio und Osaka und zuletzt 2010 bei den Opernfestspielen St. Margarethen, wo er ebenso schon als Vater in „Hänsel und Gretel“ zu sehen war.

Als Guglielmo in Mozarts „Cosi fan tutte“ debütierte Michael Havlicek 2005 im Augenspieltheater Bad Hall. Unter der musikalischen Leitung von Conrad Artmüller folgte 2007 bei den Sommerfestspielen in Lockenhaus der Graf Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro“.

Aber auch in der Operette fühlt sich Michael Havlicek beheimatet: Er absolvierte 2007 im Rahmen einer Europatournee der Operettenbühne Hannover zahlreiche Auftritte als Boni in „Die Csárdásfürstin“. An der Bühne Baden trat er als Moritz von Schwind in „Das Dreimäderlhaus“, Cascada in „Die lustige Witwe“ auf und wirkte im November des Vorjahres in der Uraufführung der Kinderoper „Die schöne Wassilissa“ als Prinz Alexej mit.

Michael Havlicek ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe. In Österreich und Deutschland trat er mit Schumanns „Dichterliebe“ und Schuberts „Die schöne Müllerin“ auf. Konzerte führten ihn nach Südafrika, Argentinien, Deutschland und die USA.

An der Volksoper Wien debütiert er in der Spielzeit 2011/12 als Graf Gustav von Pottenstein in „Das Land des Lächelns“. Seit dieser Saison ist er Ensemblemitglied der Volksoper und u.a. in folgenden Rollen zu erleben: Montschi in der Neuproduktion "Ein Walzertraum", Cascada in "Die lustige Witwe", Papageno in "Die Zauberflöte", Boni in "Die Csárdásfürstin" sowie Jäger in "Rusalka".

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien