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Michael Havlicek

In Wien geboren, studierte Michael C. Havlicek ab 2002 am Konservatorium der Stadt Wien und diplomierte 2004 in der Rolle des „Don Giovanni“. Neben seinem Unterricht bei Wicus Slabbert, Edith Lienbacher und seit 2008 bei Prof. Gerhard Kahry besuchte er Meisterkurse bei Franz Grundheber und Walter Berry. 2004 war er am Stadttheater St. Pölten als „Papageno“ engagiert; in derselben Rolle hatte er im Sommer 2005 auch in Tokio großen Erfolg.
Im Dezember 2005 debütierte er als „Guglielmo“ in Mozarts „Così fan tutte“ , gab im Jänner 2007 sein Debüt als Boni in „Die Csárdásfürstin“. Bei den Festspielen von Lockenhaus sang er 2007 den Grafen in „Die Hochzeit des Figaro“.
2010 sang er wieder den Papageno in „Die Zauberflöte“ beim Sommerfestival in St. Margarethen. Im April 2011 gab er an der Seite von Luis Lima sein Debüt an der Wiener Volksoper als Gustl in „Das Land des Lächelns“, wo er auch seinen ersten Papageno sang. Das Jahr endete mit der Hauptrolle in Hans Werner Henzes „Pollicino“ an der Bühne Baden. In Baden war er auch 2013 in der Uraufführung der Oper „Aschenputtel“ zu Gast. 2014 gab er sein Debüt in „Die Zauberflöte“ unter der Leitung von Philippe Jordan an der Opéra Bastille in Paris.

Seit der Saison 2012/13 ist er fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien und hier schon in zahlreichen Rollen zu erleben gewesen. In der aktuellen Spielzeit ist er wieder als Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“, Papageno, Marquis d`Obigny in "La Traviata", Vicomte Cascada in "Die lustige Witwe" und erstmals als Bobinet Chicard in der Neuproduktion "Pariser Leben" zu sehen.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien