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Annemarie Kremer

Die niederländische Sopranistin begann ihr Klavier- und Tanzstudium im Alter von 10 Jahren. Ihre Gesangsausbildung machte Annemarie Kremer am Konservatorium in Maastricht. Nach ihrem Studium debütierte sie am Stadttheater Aachen als Ilia in Mozarts „Idomeneo“. Es folgte Einladungen an die renommierten Opernhäuser Europas. Die Sopranistin trat u. a. als Gilda in „Rigoletto“, als Maria in „West Side Story“ und als Donna Elvira in „Don Giovanni“ auf.

In den Niederlanden singt sie regelmäßig in konzertanten Opernaufführungen an der Concertgebouw Hall Amsterdam. Weitere Auftritte hatte sie in den Niederlanden u. a. in der Titelrolle in „Rusalka“, Marie in „La Fille du Régiment“ und zuletzt als Norma in der gleichnamigen Oper Bellinis. Annemarie Kremer konnte sich dank der vielen Möglichkeiten ihrer Stimme ein breites Repertoire aneignen, das Rollen wie Händels Agrippina, Gräfin in „Le Nozze di Figaro“, Micaela in „Carmen“, Rosalinde in „Die Fledermaus“ oder Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“ umfasst.

Große internationale Anerkennung fand im Sommer 2007 ihr Debüt in den USA als Cio-Cio-San in „Madama Butterfly“. In dieser Partie begeisterte sie auch in den Opernhäusern Dortmund und Stuttgart. In Dortmund sang sie auch erstmals die Tosca, die seither zu einer wichtigen Partie im Repertoire der Künstlerin geworden ist. Am Opernhaus Stuttgart gab Annemarie Kremer ihr Rollendebüt als Luisa Miller in Verdis gleichnamiger Oper.

An der Volksoper Wien gab Annemarie Kremer in der Spielzeit 2011/12 als Titelfigur in der Neuproduktion der „Salome“ ihr Debüt. In dieser Partie ist sie auch in der aktuellen Saison zu erleben.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien