Mari Moriya
Mari Moriya wurde in Oyama, Japan geboren und studierte Musik- und Gesang in Japan und New York.
In Europa ist Mari Moriya erst einige Male aufgetreten, u.a. als Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) in Glyndebourne und als Liu („Turandot“), Zerbinetta („Ariadne auf Naxos“) und Zerlina („Don Giovanni“) an der Opera Ireland in Dublin.
In Amerika ist die junge Japanerin dagegen keine Unbekannte mehr: Sie trat als Königin der Nacht an zahlreichen US-Opernhäusern auf, nicht zuletzt an der Metropolitan Opera New York unter James Levine. Aber auch Partien wie Juliette („Roméo et Juliette“), Susanna („Le nozze di Figaro“), Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“), Amina („La Sonnambula“), Adina („L’elisir d’amore“) und Lucia („Lucia di Lammermoor“) hat sie in den USA auf der Bühne gesungen. Unter den zahlreichen Preisen, die Mari Moriya gewann, findet sich auch der „Concert Prize“ des Wettbewerbs „Cardiff Singer of the World“ 2007.
2009 debütierte sie an der Oper Leipzig als Königin der Nacht und verkörperte diese Partie danach auch mit dem Baltimore Symphony Orchestra und an der Seattle Opera in der Saison 2010 / 2011.
Seit der Spielzeit 2010/2011 ist die Sopranistin im Ensemble des Landestheaters Linz. Hier war sie schon in der Titelrolle der Lakmé und als Clorinda in „La Cenerentola“ zu sehen. In der laufenden Spielzeit ist sie dort u.a. auch als Mimì in „La Bohéme“ und Sophie in „Der Rosenkavalier“ zu erleben.
Am der Volksoper Wien gibt sie ihr Debüt in der Spielzeit 2011/12 als Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

