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Manuela Leonhartsberger

Die gebürtige Linzerin studierte in Wien zunächst Anglistik/Amerikanistik sowie Musikpädagogik. Danach absolvierte von 2007 und 2009 das Bachelorstudium Sologesang (Klasse: Julia Conwell) sowie einen Lehrgang für klassische Operette am Konservatorium Wien. Seit 2009 studiert sie dort Oper, Lied und Oratorium sowie Sologesang.
Wichtige Impulse verdankt sie Meisterkursen bei Michael Schade, Bernarda Fink, Edda Moser, Peter Schreier, Roger Vignoles, Helmut Deutsch und Helena Lazarska, von der sie seit 2009 regelmäßig stimmtechnisch betreut wird.

Die Mezzosopranistin erhielt Stipendien beim polnischen Musikfestival in Krakau, den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach und im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg.
Manuela Leonhartsberger war Preisträgerin oder Finalistin mehrerer Wettbewerbe: Internationaler Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Berlin 2010), Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb (Pörtschach 2009), Paula Salomon-Lindberg Liedduowettbewerb (Berlin 2009).
Nach erfolgreichem Vorsingen in London wurde sie 2010 ins Britten Pears Young Artist Programme aufgenommen. (Stipendium für die Teilnahme am Lied - und Opernprogramm).

Erste Bühnenerfahrungen sammelte die junge Künstlerin als 3. Knabe in Mozarts „Die Zauberflöte“ am Stadttheater St. Pölten. Weitere Rollen, die sie seither auf der Bühne verkörpert hat, sind, u. a. Orlofsky („Die Fledermaus“), Marcellina und Cherubino („Le nozze di Figaro“), 2. und 3. Dame („Die Zauberflöte“), Mutter („Amahl und die nächtlichen Besucher“), Ciesca („Gianni Schicchi“), Gräfin („Der Wildschütz“), Czipra („Der Zigeunerbaron“) sowie Cidippe („Il Narciso“) und Sorceress („Dido und Aeneas“).

Im März 2010 gab sie mit Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ (in Schönbergs Orchesterversion) ihr Debüt im Wiener Musikverein. Im November 2010 war sie als Noomi in der Uraufführung der Oper „Ruut“ des jungen österreichischen Komponisten Florian Maierl zu erleben. Im April 2011 sang sie im Rahmen von Osterklang Wien in Bernsteins Mass („Hurry“).

An der Volksoper Wien gab Manuela Leonhartsberger in der Spielzeit 2011/12 ihr Hausdebüt mit der Rolle der Mercedes in „Carmen“ und war seither als Kate Pinkerton in „Madama Butterfly“, Sylviane in „Die lustige Witwe“, Cäcilie („Der Wildschütz“) und Sigrune in Loriots „Wagners RING an einem Abend“ zu erleben.
In der aktuellen Spielzeit steht die Mezzosopranistin als Wellgunde/Grimgerde („Wagners RING an einem Abend“), Sandmännchen („Hänsel und Gretel“), Sorge („Antonia und der Reißteufel“), als Barbara in der Neuproduktion der Operette „Eine Nacht in Venedig“ auf der Bühne der Volksoper. Außerdem verkörpert sie die Rollen Gismo/Schnief Seng-Loreng/Gila in der Kinderoper „Erwin, das Naturtalent“ im MuTh und ist erneut als Cäcilie, Sylviane und Mercedes zu hören.

www.manuela-leonhartsberger.at

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien