Manuela Leonhartsberger
Die Linzer Mezzosopranistin studierte in Wien zunächst Anglistik/Amerikanistik sowie Musikpädagogik. Danach absolvierte sie einen Lehrgang für klassische Operette am Konservatorium Wien. Seit 2009 studiert sie dort Oper, Lied und Oratorium sowie Sologesang.
Manuela Leonhartsberger erhielt Stipendien beim polnischen Musikfestival in Krakau, den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach und im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg.
Die Mezzosopranistin war Preisträgerin oder Finalistin mehrerer Wettbewerbe: Internationaler Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Berlin 2010), Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb (Pörtschach 2009), Paula Salomon-Lindberg Liedduowettbewerb (Berlin 2009).
2010 wurde sie ins Britten-Pears Young Artist Programme aufgenommen.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte die junge Künstlerin als 3. Knabe („Die Zauberflöte“) am Stadttheater St. Pölten. Weitere Rollen, die sie seither auf der Bühne verkörpert hat, sind u.a.: Orlofsky („Die Fledermaus„) Marcellina und Cherubino („Le nozze di Figaro“), 2. Dame („Die Zauberflöte“), Mutter („Amahl und die nächtlichen Besucher“), Ciesca („Gianni Schicchi“), Gräfin („Der Wildschütz“), Czipra („Der Zigeunerbaron“), sowie Cidippe („Il Narciso“) und Sorceress („Dido und Aeneas“).
Im März 2010 gab sie mit Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ (in Schönbergs Orchesterversion) ihr Debüt im Wiener Musikverein. Im November 2010 war sie als Noomi in der Uraufführung der Oper „Ruut“ des jungen österreichischen Komponisten Florian Maierl zu erleben. Im April 2011 sang sie im Rahmen von Osterklang Wien in Bernsteins Mass („Hurry“).
An der Volksoper Wien gab Manuela Leonhartsberger in der Spielzeit 2011/12 ihr Hausdebüt mit der Rolle der Mercedes in „Carmen“. Weiters war sie hier bereits als Kate Pinkerton in der Wiederaufnahme von „Madama Butterfly“ zu sehen. In der aktuellen Spielzeit ist die junge Künstlerin wieder als Mercedes in „Carmen“ und Sylviane in "Die lustige Witwe" zu erleben.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


