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Jacquelyn Wagner

Jacquelyn Wagner studierte an der Manhattan School of Music und an der Oakland University of Michigan und ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Gesangswettbewerbs Francisco Vinas, des Gesangswettbewerbs Renata Tebaldi und des Panasonic Voice Wettbewerbs in New York in der Alice Tully Hall. Sie war Finalistin in Placido Domingos Operalia 2008 und erhielt in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils eine Auszeichnung beim Palm Beach Opera Jugend-Wettbewerb. Zudem erhielt die Künstlerin renommierte Stipendien wie die der Jenny Lind Society und des Fulbright Study Grant.

Nach einem Festengagement an der Deutschen Oper Berlin, wo Jacquelyn Wagner in den wesentlichen Partien ihres Fachs zu hören war, wie Pamina („Die Zauberflöte“), Contessa („Le Nozze di Figaro“), Micaela („Carmen“)‚ Musetta („La Bohème“)‚ Gretel („Hänsel und Gretel“) und dem Sopran in Bachs „Matthäuspassion“ führten Gastengagements die Künstlerin u.a. als Zuccerina („L´Ape Musicale“) ans Gran Teatro de Liceu in Barcelona, als Fiordiligi („Così fan tutte“) ans Grand Théâtre de Genève, an das Staatstheater Stuttgart, an die Vlaamse Opera Antwerpen und an die Opéra de Marseille. Weiters singt sie regelmäßig an der Oper Frankfurt, wo sie ihr Debüt als Contessa gab. Ihr Rollen-und Hausdebüt als Agathe („Freischütz“) an der Opéra Toulon begeisterte ebenso, wie ihre Contessa am Theater Basel sowie ihre Donna Anna in einer Neuproduktion von „Don Giovanni“ an der Miami Opera und ihr Debüt an der Semperoper Dresden als Micaela („Carmen“).

Auf dem Konzertpodium präsentierte sich Jacquelyn Wagner u.a. in Bruckners „f-Moll Messe“ mit dem St. Gallen Symphonie Orchester, Mozarts „c-Moll Messe“ mit dem Gross Point Symphony Orchester, Mendelssohns „Elias“ und Mozarts „Requiem“ mit dem Oackland Symphony Orchestra in Michigan, sowie mit einem Solokonzert mit dem Ann Arbor Symphony Orchestra und einer Operngala mit dem Detroit Symphony Orchester unter Leonard Slatkin. In der Berliner Philharmonie war die Künstlerin mit Mozart-Arien mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin zu erleben sowie zuletzt mit dem Berlin Opera Chamber Orchestra unter der Leitung von Martín Baeza de Rubeo mit einem Arien-Konzert.

2012/13 gab die Sopranistin ihr Rollendebüt als „Suor Angelica“ an der Oper Köln (Will Humburg), womit die Künstlerin einen stürmischen Erfolg bei Publikum und Presse feiern konnte. Davor herrschte ebenso einhellige Begeisterung für Jacquelyn Wagner als Einspringerin in der Rolle der Violetta „La Traviata“ an der Volksoper Wien unter der Leitung von Julia Jones. Weitere Projekte dieser Saison beinhalteten u.a. die Rolle der Violetta an der Oper Frankfurt, eine Serie als Ortlinde („Die Walküre“) unter der Leitung von Zubin Mehta in Florenz, Konzerte mit Beethovens „9. Symphonie“ in Oslo, die Rolle Fiordiligi („Così fan tutte“) in Minnesota, Rosalinde („Fledermaus“) an der Opéra du Rhin in Straßburg, wo die Künstlerin bereits 2009/10 sehr erfolgreich Fiordiligi interpretiert hatte. Als Donna Anna („Don Giovanni“) an der Opéra Bordeaux war die Künstlerin ebenso zu erleben, wie zum Spielzeitende in einem Gastspiel der Oper Basel mit einem Liederabend, Orchesterkonzerten und als Contessa in Japan (Tokyo, Nagoja etc.).

In der Saison 2013/14 steht Jacquelyn Wagner wieder als Gräfin Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro“ (Regie: Marco Arturo Marelli) an der Volksoper Wien, wo die Künstlerin bereits in der Premierenserie in der letzten Saison einen sehr großen Erfolg hatte.
Es folgt ihr Rollendebüt als Arabella in der gleichnamigen Oper von Richard Strauss in Minneapolis; eine Partie, die sie in der kommenden Saison auch an der Deutschen Oper am Rhein singen wird. Im Dezember 2013 wird Jacquelyn Wagner ihr Debüt in New York, Carnegie Hall in einer konzertanten Version von „Feuersnot“ als Diemut geben.
Außerdem gibt sie Konzerte mit verschiedenen Orchestern in Madrid, u. a. Beethovens „9. Symphonie“ mit dem Orchesta Sinfónica de Madrid (Frühbeck de Burgos), Mozarts „Requiem“ mit dem Orchesta Radio Television Espanolá (Carlos Kalmar), Karol Szymanovskis „Stabat Mater“ mit dem Orchesta Radio Televisión Espanola (Thomas Dausgaard) sowie „Die Schöpfung“ von Haydn mit dem Liverpool Philharmonic Orchestra (Roland Böer).

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien