Elisabeth Attl
erhielt ihre musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Musik in Wien, war bereits während des Studiums in zahlreichen Solo- und Kammermusikabenden als Pianistin zu erleben und machte TV- und Radioaufnahmen. Sie entschloss sich schließlich zum Wechsel ins Dirigierfach und studierte bei James Moore (USA), Michael Gielen (Salzburg) und Leopold Hager (Wien).
Von 1999 bis 2001 war die junge Künstlerin als Assistentin des Generalmusikdirektors am Gran Théâtre del Liceu in Barcelona engagiert, wo sie ein breit gefächertes Repertoire betreute. Sie dirigierte u. a. „Un ballo in maschera“, „Lucia di Lammermoor“, „Le nozze di Figaro“, „Turandot“ und „Die Zauberflöte“ und assistierte darüber hinaus bei den Produktionen „Aida“, „Samson et Dalilah“, „Frau ohne Schatten“, „I Puritani“ und „Vec Makropoulos“.
Elisabeth Attl legt außerdem großen Wert auf den kontinuierlichen Ausbau ihres Konzertrepertoires. Konzertauftritte führten zur Zusammenarbeit mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Orquesta del Gran Téâtre del Liceu, den Brandenburger Symphonikern, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, dem Orchestre Symphonique de Mulhouse u. a.
Außerdem hatte sie am Burgtheater Wien die musikalische Leitung bei der Produktion „Der Verschwender“ (2006/07) inne.
In der Saison 1998/99 war die Dirigentin an der Volksoper Wien engagiert und gab hier ihr Debüt mit „Le nozze di Figaro“. Nach einer Ballett-Neuproduktion mit Strawinskys „Symphony in three movements“ im Jänner 2003 kehrte sie im Herbst an dieses Haus zurück, wo sie seither u. a. „Don Giovanni“, „Madama Butterfly“, „Nussknacker“, „Erwartung/Il prigioniero“, „Der Bettelstudent“, „Im weißen Rössl“, „La Traviata“ sowie „La Cenerentola“, „Martha“, „Eine Nacht in Venedig“, „Boccaccio“, „Der Evangelimann“, „Die Zauberflöte“, „Der Opernball“, „The Sound of Music“, „Orpheus in der Unterwelt“, „Carmen“, „Der Vetter aus Dingsda“, „Die lustige Witwe“, „Die Fledermaus“, „Das Land des Lächelns“, „Hoffmanns Erzählungen“ und „Hänsel und Gretel“ dirigierte.
In der Saison 2010/11 wird Elisabeth Attl bei „Das Land des Lächelns“ am Pult stehen. Darüber hinaus wird sie die Premiere des Ballettabends „Junge Talente des Wiener Staatsballetts“ dirigieren.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien
