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Mirko Roschkowski

Der Tenor Mirko Roschkowski stammt aus Dortmund und studierte Gesang bei Lothar Trawny in Gelsenkirchen. Meisterkurse belegte er u. a. bei Edda Moser, Margreet Honig, Deon van der Walt, Christoph Prégardien und Horst Laubenthal.

Erste Engagements führten Roschkowski nach Detmold und Bremerhaven, danach war er an den Opernhäusern in Düsseldorf/Duisburg und Bonn engagiert.

Sein Repertoire umfasst besonders die großen Mozartpartien wie Titus, Tamino, Belmonte, Don Ottavio, Belfiore und Idomeneo. Aber auch als Alfredo in „La Traviata“, Faust (Gounod), Don José in „Carmen“, Prinz in „Rusalka“, Lenski in „Eugen Onegin“, Prinz in „Die Liebe zu den drei Orangen“, Achilles in „Iphigenie in Aulis“, Ulisse (Monteverdi), Barinkay in „Der Zigeunerbaron“ oder Baron Kronthal in „Der Wildschütz“ konnte er große Erfolge verbuchen.

Als Gast war er bereits u. a. an der Semperoper in Dresden, der Oper Köln, der Staatsoper Unter den Linden und der Komischen Oper in Berlin, der Staatsoper Stuttgart, der Oper Leipzig und der Volksoper Wien zu erleben. Er arbeitete u. a. mit den Regisseuren Nicolas Brieger, Philipp Himmelmann, Peter Konwitschny, Christof Loy, Uwe Eric Laufenberg, Hinrich Horstkotte und Dietrich W. Hilsdorf zusammen.

Auf CD liegen von ihm u. a. Mitschnitte von Glucks „Ezio“ (unter Andreas Stoehr), von Strauß‘ „Zigeunerbaron“ (unter Volker Plangg) und „Wiener Blut“ (unter Alfred Eschwé) vor.

Mirko Roschkowski hat zudem ein breites Lied- und Konzertrepertoire. Er sang u. a. im Concertgebouw Amsterdam, in der Tonhalle Zürich, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Dortmund und der Kölner Philharmonie sowie bei den Ludwigsburger Festspielen und dem Rheingau Festival.

An der Volksoper Wien debütierte Mirko Roschkowski im Jänner 2010 als Tamino in „Die Zauberflöte“ und sang in weiterer Folge Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, René in „Madame Pompadour“ an der Seite von Annette Dasch und Baron Kronthal in „Der Wildschütz“. In letzterer Rolle ist der Tenor auch in der aktuellen Saison wieder zu hören.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien.