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Prof. Rudolf Bibl

Nach dem Studium an der Akademie für Musik in Wien waren die ersten Stationen seiner Laufbahn Graz, Innsbruck, wieder Graz und das Theater an der Wien. 1969 wurde er Musikdirektor in Trier, von wo er 1973 an die Volksoper geholt wurde. Er ist Ehrenmitglied dieses Hauses.

In all diesen Jahren war Rudolf Bibl musikalischer Leiter vieler Opern- und Operettenproduktionen sowie sämtlicher Auslandsgastspiele der Volksoper. Er absolvierte Konzerttourneen in Japan, Fernost und Europa, Gastdirigate von Triest bis Palermo, von Turin bis Florenz, von Berlin bis München, von Metz bis Bordeaux und dirigierte eine stattliche Anzahl von Rundfunk-, Platten- und Fernsehaufnahmen. Er betreute drei klassische Operettenproduktionen in St. Gallen, „Die Fledermaus“ an der Berliner Staatsoper sowie „Die lustige Witwe“ und „Die Fledermaus“ an der Opéra Bastille Paris. Er dirigierte zahlreiche Neujahrskonzerte in Japan mit dem Symphonieorchester der Volksoper Wien und dem NHK Tokio.

Rudolf Bibl war dreizehn Jahre lang musikalischer Leiter der Seefestspiele Mörbisch, für die er auch ein eigenes Orchester zusammenstellte: das Symphonieorchester Burgenland, bestehend aus Studierenden der beiden Landeskonservatorien des Burgenlands. Er ist Träger des Ehrenkreuzes des Landes Burgenland. 2013 wurde er zum ersten Ehrenmitglied der Seefestspiele Mörbisch ernannt.
Vom österreichischen Bundespräsidenten erhielt Bibl das Verdienstkreuz erster Klasse für Kunst und Wissenschaft und anlässlich der Aufführung von „Die lustige Witwe“ und „Die Fledermaus“ in der Wiener Staatsoper das Silberne Ehrenkreuz der Republik Österreich.

In den vergangenen Jahren stand Rudolf Bibl u. a. bei folgenden Operetten am Pult des Volksopernorchesters: „Der Vogelhändler“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“ und „Die Fledermaus“.
In der aktuellen Spielzeit dirigiert er erneut „Die Csárdásfürstin“ und „Die Fledermaus“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien