Jennifer Bird
Nach abgeschlossenem Studium in den USA kam die amerikanische Sopranistin 1995 mit einem Stipendium von Rotary International in die Opernklasse der Hoch-
schule für Musik und Theater in Hamburg, wo sie bei Judith Beckmann studierte.
1998 bis 2004 war Jennifer Bird Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, wo sie zahlreiche bedeutende Partien sang, darunter die Titelrollen in „Lulu“ und „Lucia di Lammermoor“, Violetta in „La Traviata“, Gilda in „Rigoletto“ und Pamina in „Die Zauberflöte“. Danach wechselte sie an das Bremer Theater, wo sie u. a. Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“, Tytania in „A Midsummer Night’s Dream“, Antonia in „Les contes d’Hoffmann“, Sandrina in „La finta giardiniera“ und erneut Violetta und Gilda sang.
Gastspiele führten sie an die Opernhäuser von Mannheim, Lübeck, Detmold, Würzburg, Regensburg und Bonn. Als Konzertsängerin trat sie in der New Yorker Carnegie Hall, im Konzerthaus Berlin, in der Hamburger Musikhalle und in der Bremer Glocke auf.
Sie ist immer wieder auch als Liedsängerin aktiv.
Jennifer Bird arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Barry Kosky, Rosamund Gilmore, Phillip Himmelmann, Robert Lehmeier und Helmut Baumann. Sie sang unter der musikalischen Leitung von Lawrence Renes, Florian Ludwig, Stephan Klingele, Jacek Kaspszyk, Alois Seidlmeier und Hiroshi Kodama.
Sie gewann bei zahlreichen Wettbewerben Preise, so den Ersten Preis im Elisa Meyer-, im Robert Stolz- und im Sylvia Geszty-Wettbewerb. Zweimal (2001 und 2003) erhielt sie den Publikumslieblingspreis in Coburg.
An der Volksoper Wien debütierte die junge Künstlerin in der Saison 2007/08 als Eurydike in „Orpheus in der Unterwelt“.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien
