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Heidi Brunner

wurde in Luzern, Schweiz, geboren. Sie studierte Gesang, Orgel und Dirigieren in Zürich, Luzern und Basel. Ersten Auftritten in Basel, Innsbruck und Biel folgte von 1993 bis 1995 ein Festengagement am Landestheater Dessau. Nach einem Engagement an der Komischen Oper Berlin, wo sie u. a. in „La Cenerentola“ und „Werther“ auftrat, war die Künstlerin von 1996 bis 1999 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie etwa Rosina in Gioachino Rossinis „Il barbiere di Siviglia“, oder Idamante in Mozarts „Idomeneo“, spielte. Zur selben Zeit war sie Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Hier stand sie u. a. als Sextus („Titus“) und Adalgisa („Norma“) auf der Bühne.

1998 feierte Heidi Brunner ihr erfolgreiches Debüt in der Neuproduktion von „L’Orfeo“ bei den Münchner Festspielen sowie bei den Wiener Festwochen. Darüber hinaus sang sie beim Wiener Osterklang und 2003 in der Neuproduktion von „Idomeneo“ im Rahmen des KlangBogen Festivals im Theater an der Wien.

Neben regelmäßigen Auftritten an der Komischen Oper und der Staatsoper Berlin führten sie Einladungen etwa an die Bayrische Staatsoper München, zu den Salzburger Festspielen, an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und an das Grand Théâtre de Genève.

Heidi Brunner ist auch des Öfteren Gast auf dem Konzertpodium u. a. in Mailand, Paris, Lyon, Zürich, Basel, Lissabon, München, Duisburg, wie auch im Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus.

Konzertante Aufführungen von „Mathis der Maler“ 2005 im Konzerthaus Wien, „Erwartung“ an der Komischen Oper Berlin und im Wiener Musikverein 2006 brachten der Sängerin große Erfolge.

2006 gab sie ihre Rollendebüts als Marie in Alban Bergs „Wozzeck“ an der Hamburgischen Staatsoper und als Donna Elvira in einer Neuproduktion von „Don Giovanni“ am Theater an der Wien.

In der Spielzeit 2007/08 sang sie in der Neuproduktion von „Dialogues des Carmelites“ am Theater an der Wien und gab ihr Debüt als Kundry in „Parsifal“ in Seoul, Südkorea.

An der Wiener Volksoper feierte die Künstlerin 2004/05 große Erfolge in der Neuproduktion von Franz Schrekers „Irrelohe“ sowie in der konzertanten Aufführung von Franz Schmidts „Notre Dame“. Hier sang sie auch schon Vitelia („La Clemenza di Tito“) und Marta („Tiefland“) in der Spielzeit 2007/08.

In der Saison 2009/10 ist Heidi Brunner an der Wiener Volksoper in der Wiederaufnahme „Tiefland“ als Marta zu hören.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien