Roxana Constantinescu
Die Mezzosopranistin wurde in Bukarest geboren und studierte in ihrer Heimatstadt sowie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seit 2003 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater bei Edith Wiens, Juliane Banse und Helmut Deutsch in München, wo sie 2002 ihr Operndebüt gab.
Nach ersten Erfolgen bei rumänischen Gesangs-
wettbewerben erhielt sie Auszeichnungen bei Jugend und Musik in Wien 2001, beim Tito Schipa Wettbewerb 2004, beim Concours de Chant de Verviers, Belgien 2005 sowie beim renommierten ARD Wettbewerb in München 2006.
Ihr Operndebüt gab sie als Lola in „Cavalleria rusticana“ in Bukarest. Danach war sie in Österreich und Deutsch-
land als Dorabella in „Così fan tutte“, Isabella in „L’italiana in Algeri“, Prinz Orlofsky in „Die Fledermaus“ und als Hermia in „A Midsummer Night’s Dream“ zu erleben. 2005 debütierte sie in Lecce als Angelina in „La Cenerentola“ und bei den Tiroler Festspielen als Rosina in „Il barbiere di Siviglia“.
Es folgten Ramiro in „Die Gärtnerin aus Liebe“ an der Bayerischen Theaterakademie, Afra in „La Wally“ mit den Stuttgarter Philharmonikern und Holofernes in Vivaldis „Juditha triumphans“.
In Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Matteo Beltrami, Vito Clemente, Gabriel Feltz, Enoch zu Guttenberg, Gustav Kuhn, Christoph Poppen, Helmuth Rilling, Hajko Siemens, Wilhelm Keitel, Markus Poschner, David Stah und Manfred Schreier erarbeitete sie sich ein umfangreiches Konzertrepertoire: Bach Kantaten, Bach Messe h-Moll, Beethoven 3. Symphonie „Eroica“, Mahler 2. Sinfonie, Mozart Große Messe
c-Moll, Mozart Requiem d-Moll und Mendelssohn-Bartholdy „Elias“.
Einladungen zum Internationalen Bodensee Festival, dem Oregon Bach Festival und dem Musikfest Stuttgart liegen vor, Liederabende in Bukarest, Wien, New York und Washington sind geplant.
Roxana Constantinescu ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. An der Volksoper Wien debütiert die junge Künstlerin in der Saison 2007 / 08 als Henri in der WA „Der Opernball“.
