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Alfred Eschwé

ist in Wien geboren und hat hier auch alle seine musikalischen Studien am Konservatorium und an der Hochschule für Musik absolviert. Nach kurzen Engagements in Österreich übersiedelte er für sieben Jahre nach Deutschland, ehe ihn 1989 Eberhard Waechter an die Volksoper holte.

Besonders erwähnenswert sind seine Zusammenarbeit mit Harry Kupfer, Adriana Pieczonka und Boje Skovhus („Onegin“), mit Anja Silja („Der feurige Engel“ und „Die Sache Makropoulos“) sowie mit Wicus Slabbert („Falstaff“).

Als Gastdirigent ist Alfred Eschwé regelmäßig an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, so z. B. für „Die Zauberflöte“, „Zar und Zimmermann“, „Die Liebe zu den drei Orangen“ und „Così fan tutte“.

Auch in Italien ist er ein gern gesehener Gast, wo er bereits im Teatro Regio in Turin, im Teatro Verdi in Triest, im Teatro Bellini in Catania sowie im Teatro Massimo in Palermo gearbeitet hat.

Neben seiner Operntätigkeit pflegt er eine regelmäßige Konzerttätigkeit mit den Wiener Symphonikern, den NÖ Tonkünstlern, dem ORF-Symphonieorchester und dem Wiener Johann Strauß Orchester, mit dem er zahlreiche Reisen nach Japan, Korea, Spanien, Italien und in die Vereinigten Staaten unternommen hat.

Darüber hinaus hat er u. a. das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, die Hamburger Symphoniker, das Symphonieorchester der Wiener Volksoper, das Mozarteumorchester Salzburg, das Orchester des Süddeutschen Rundfunks Stuttgart, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Philharmonie Bratislawa, die Wiener Akademische Philharmonie und das Orchestre Philharmonique des Pays de la Loire dirigiert.

Mit seiner Schwester Elisabeth Eschwé bildet er das „Wiener Klavierduo“, das sich vor allem der vierhändigen Klaviermusik annimmt und regelmäßig im In- und Ausland auftritt.

An der Wiener Staatsoper debütierte Eschwé 2003 mit „Die Zauberflöte“; in den folgenden Jahren stand er auch bei „L'elisir d'amore“ am Pult. In der Saison 2008/09 dirigierte er das Ballett „Anna Karenina“ (Übernahme aus der Volksoper Wien).

Das Volksopernpublikum kennt Alfred Eschwé als Dirigent zahlreicher Produktionen, so z. B. „Die Vögel“, „Martha“, „Der Graf von Luxemburg“, „Die lustige Witwe“, „A Midsummer Night's Dream“, „Don Giovanni“, „Der Freischütz“, „Carmen“, „Der Evangelimann“, „Boccaccio“, „Tiefland“, „Hänsel und Gretel“, „Die Zauberflöte“, „La Traviata“, „Der Barbier von Sevilla“, „Turandot“, „Hoffmanns Erzählungen“, „Die Fledermaus“, „Tosca“, „Rigoletto“, „Die Liebe zu den drei Orangen“, „Der Vogelhändler“, „Das Land des Lächelns“ sowie verschiedener Galas, Konzerte und Soireen.

In der Saison 2010/11 übernahm Eschwé neben zahlreichen Repertoirevorstellungen die musikalische Leitung bei der Konzertreihe „Lehár, Straus & Stolz“ und bei der Wiederaufnahme von Alexander Zemlinskys Oper „Der König Kandaules“.
In der Spielzeit 2011/12 dirigiert Eschwé die Eröffnungspremiere „Wiener Blut“ und steht u. a. bei folgenden Produktionen am Pult: „Die lustige Witwe“, „Der Mantel“/„Gianni Schicchi“, „Rusalka“ und „La Taviata“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien