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(c) Wiener Staatsoper

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KS Walter Fink

wurde in Bregenz geboren und absolvierte in Wien sein Gesangsstudium sowie ein Studium der Altphilologie. 1977 wurde er in das Opernstudio der Wiener Staatsoper aufgenommen und trat in diesem Jahr erstmals im Haus am Ring als Schließer („Tosca“) auf.

In den Jahren 1982 bis 1991 war er in Bremen engagiert, bis er 1991 wieder an die Wiener Staatsoper zurück-
kehrte, wo er seitdem Ensemblemitglied des Hauses ist. Gastauftritte führten ihn u. a. nach Berlin, nach Lyon, zu den Bregenzer Festspielen, nach Toulouse, Mannheim und Düsseldorf.

An der Wiener Staatsoper hat er in ca. 70 verschiedenen Partien in rund 650 Vorstellungen gesungen, u. a. Sarastro („Die Zauberflöte“), Osmin („Die Entführung aus dem Serail“), Basilio („Le nozze di Figaro“), Rocco („Fidelio“), Colline („La Bohème“), Kaspar („Der Freischütz“), Warlaam („Boris Godunow“), König Heinrich („Lohengrin“), Veit Pogner („Die Meistersinger von Nürnberg“), Titurel („Parsifal“), Daland („Der fliegende Holländer“), Fafner („Siegfried“), Melchthal („Guillaume Tell“), Wächter („Oedipe“) und Kardinal Brogni („La Juive“).

Im Juni 2001 wurde ihm in Anerkennung für seine künstlerischen Leistungen an diesem Haus der Kammersänger-Titel verliehen.

An der Volksoper Wien war Walter Fink seit 2005/06 als Friedrich Engel in Kienzls „Der Evangelimann“ und als Sarastro in „Die Zauberflöte“ zu sehen. In dieser Spielzeit steht er hier als Hagen in der Neuproduktion "Wagners RING an einem Abend" und wieder als Sarastro auf der Bühne.