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Daniel Beyer

Der Dirigent Daniel Beyer studierte Violine, Klavier und Dirigieren (Prof. Hermann Michael) an der Staatlichen Musikhochschule München. Anschließend gelang ihm als Assistent von Giuseppe Patané („Cavalleria rusticana“/„Pagliacci“) und Gustav Kuhn („Le nozze di Figaro“, „Ariadne auf Naxos“) der Einstieg in die Praxis.

Sein künstlerischer Weg führte ihn zunächst an die Opernhäuser von Würzburg, Macerata, Oldenburg und an das Gärtnerplatztheater München, bevor er als 1. Kapellmeister an das Brandenburgische Staatstheater Cottbus und von 2003 bis 2007 als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor an das Theater Ulm engagiert wurde.
Im Rahmen seiner bisherigen Bühnentätigkeit konnte Daniel Beyer mittlerweile ein breitgefächertes Opern-Repertoire dirigieren, welches von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ bis Alban Bergs „Wozzeck“ reicht; eine besondere Vorliebe hegt Daniel Beyer zudem für die Operette.

Von Beginn seiner Laufbahn an gleichermaßen im Opern- und Konzertbereich tätig, konnte sich Daniel Beyer durch seine zunehmende Gastspieltätigkeit in den letzten Jahren auch international profilieren – so stand er u. a. am Pult der Tschechischen Staatsphilharmonie Brünn, der Hamburger Symphoniker, des Münchner Rundfunkorchesters (Uraufführung „Prometeo“ von Peter Kiesewetter), dem Vancouver und Toronto Symphony Orchestra, der Staatskapelle Weimar, dem Orchestra Haydn/Bolzano, dem Rundfunkorchester Valencia, der Philharmonie Zagreb, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, der Staatskapelle Halle, des São Paulo Symphony Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, sowie unlängst beim neugegründeten Qatar Philharmonic Orchestra.

Zu seinen wichtigen künstlerischen Erfahrungen zählt für Daniel Beyer auch die Zusammenarbeit mit Sängern wie Eva Mei, Peter Seiffert, Eleane Coelho, Wolfgang Brendel, Yvonne Naef, Roman Trekel und Edith Wiens. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet den Dirigenten mit den Gustav Mahler Festwochen in Toblach, bei denen er 2002 erstmalig die „Auferstehungssinfonie“ und zuletzt im Juli 2011 Mahlers „Kindertotenlieder“ (Yvonne Naef) und die 4. Sinfonie von Anton Bruckner dirigierte.

An der Volksoper Wien gibt Daniel Beyer im Februar 2012 sein Debüt bei Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“.