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Siphiwe McKenzie

Die kanadische Sopranistin Siphiwe McKenzie wurde in Vancouver geboren. Sie studierte an der University of British Columbia, wo sie ihren Bachelor of Music abschloss, und an der Opera School in Toronto, ehe sie am renommierten Curtis Institute of Music zum Master of Music graduierte. Den Abschluss ihrer Ausbildung machte McKenzie an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia.

2000 debütierte sie am Staatstheater Nürnberg als Musetta. Dort war sie für die folgenden sechs Spielzeiten als Solistin engagiert und trat in über zwanzig Rollen auf. Nach ihrer ersten Spielzeit wurde sie für ihre Darstellung der Madeline in Philip Glass’ Oper „The Fall of the House of Usher“ von der Fachzeitschrift Opernwelt als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert. Ihre Verkörperung der Titelrolle in Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“ brachte ihr in ihrer letzten Nürnberger Spielzeit eine zweite Nominierung der Zeitschrift Opernwelt, dieses Mal als Sängerin des Jahres.
Einen großen Erfolg feierte die Künstlerin auch als Adele in „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, mit der sie 2005 an der San Diego Opera debütierte. Als Ensemblemitglied des Nürnberger Staatstheaters nahm sie im gleichen Jahr an der ersten Produktion von Richard Wagners „Der Ring der Nibelungen“ teil, die jemals in China zu sehen war. Sie sang die Rolle der Rheintochter Woglinde in „Das Rheingold“ und „Götterdämmerung“.

In der Saison 2006/07 sang sie etwa Papagena in „Die Zauberflöte“ am Teatro Reggio di Parma, Zerlina in „Don Giovanni“ beim Hong Kong Arts Festival und Fauno in „Ascanio in Alba“. Für eine Neuproduktion von „Die Zauberflöte“ kehrte McKenzie an die San Diego Opera zurück.

2008 trat sie im Rahmen einer Konzerttournee mit dem Tenor Herbert Lippert und dem Symphonie-Orchester der Wiener Volksoper unter Erich Kunzel in der Suntory Hall in Tokyo und der Symphony Hall in Osaka auf.

Im Sommer 2008 debütierte die Sängerin als Violetta in Giuseppe Verdis „La Traviata“ bei den Opernfestspielen St. Margarethen. Bei diesen Festspielen trat sie auch im darauffolgenden Jahr auf, dieses Mal in der Rolle der Gilda in „Rigoletto“.
Andere Festivals, bei denen sie bereits mitwirkte sind u. a. das Banff Centre of the Arts Festival in Kanada, das Santa Fe Opera Festival, das Vancouver sowie das Nürnberger Kammermusikfestival.

In der Spielzeit 2009/10 sang die Künstlerin im Stadttheater Baden in Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“. Außerdem gab sie einige Zarzuela-Konzerte mit dem Lettischen National-Symphonie-Orchester unter Karel Mark Cichon. Anfang 2010 debütierte sie als Violetta an der Finnischen Nationaloper in Helsinki.

An der Volksoper Wien war Siphiwe McKenzie bereits als Prinzessin Laya in Paul Abrahams Operette „Die Blume von Hawaii“ zu erleben. In der Spielzeit 2011/12 wird sie die Madame Pompadour in der gleichnamigen Neuproduktion geben.


* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien