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Siphiwe McKenzie

Geboren in Vancouver, Britisch-Kolumbien, beendete Siphiwe McKenzie ihr Musikstudium an der University of British Columbia mit dem Bachelor of Music. Danach setzte sie ihre Ausbildung an der Opernschule Toronto fort, bevor sie am renommierten Curtis Institute of Music ihren Master machte. Anschließend besuchte sie die Academy of Vocal Arts in Philadelphia.

Die Sopranistin begann ihre europäische Karriere am Staatstheater Nürnberg, wo sie in sechs aufeinander folgenden Spielzeiten mehr als 20 Rollen sang. Zweimal wurde die Künstlerin dabei von der renommierten Fachzeitschrift „Opernwelt“ als „junge Sängerin des Jahres“ nominiert. Seitdem war Siphiwe McKenzie weltweit u. a. an folgenden Opernhäusern zu hören: Teatro Reggio in Parma, Finnische Nationaloper in Helsinki, Volksoper Wien, Stadttheater Basel, Theater St. Gallen, Opernhaus San Diego, Stadttheater Baden.

2012 konnte man Siphiwe McKenzie im Wiener Ronacher als „Diva“ in einer einzigartigen Konzertversion des Andrew-Lloyd-Webber-Musicals „Phantom der Oper“ erleben. Eine Aufführungsserie von Verdis „La Traviata“ führte die Sopranistin anschließend nach Helsinki, wo sie die Titelpartie an der Finnischen Nationaloper gestaltete. In der Schweiz folgte 2013 die Titelrolle in Massenets „Manon“ anlässlich einer Neuproduktion des Stadttheaters Basel. Im Sommer stand Siphiwe McKenzie als Musetta in Puccinis „La Bohème“ auf der Bühne des Opernfestivals St. Margarethen. Zuletzt sang sie das Sopransolo in Beethovens „9. Sinfonie“ beim Haydn Festival Eisenstadt.

Die Sängerin ist zudem ein gefragter Gast bei verschiedenen Festspielen. So nahm sie als Solisten an der chinesischen Uraufführung von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bei den Peking-Wagner-Festspielen teil. Ferner sang sie anlässlich des Kunstfestivals in Singapur, beim Rheingau Festival, bei den Opernfestspielen in St. Margarethen, beim internationalen Kammermusikfestival Nürnberg sowie beim Hongkong Kunstfestival.

Im Rundfunk wurde Siphiwe McKenzie u. a. als Konzertsängerin in Begleitung des WDR-Orchesters übertragen. In Japan präsentierte sie Höhepunkte ihres umfangreichen Konzertrepertoires zusammen mit dem Wiener Volksopern-Symphonieorchester. Prof. Alfred Biolek holte die sozial engagierte Künstlerin als Special Guest für seine Benefiz-Gala der Stiftung Weltbevölkerung nach Köln. Ebenso bestritt sie einen Auftritt für die Parkinson-Stiftung in Vancouver, Kanada.

An der Volksoper Wien war Siphiwe McKenzie bereits als Prinzessin Laya in Paul Abrahams „Die Blume von Hawaii“, als Madame Pompadour in der gleichnamigen Operette von Leo Fall sowie als Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“ zu erleben.
In der Saison 2013/14 steht die Sopranistin erneut als Hanna Glawari auf der Bühne und wirkt bei „Tango Amour“ mit.

www.siphiwe.com

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien