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Henrik Nánási

wurde in Pécs, Ungarn geboren. Seine Ausbildung bekam er zuerst am „Béla Bartók“ Konservatorium in Budapest (Klavier und Komposition) und danach in Wien (Komposition bei Ivan Eröd und Kurt Schwertsik; Dirigierstudium bei Leopold Hager und Konrad Leitner).

Ab 2002 war er als Erster Kapellmeister am Stadttheater Klagenfurt engagiert und leitete dort u. a. „Das Land des Lächelns“, „The Rake’s Progress“, „Die schöne Helena“, „Madama Butterfly“, „Tosca“, „La Bohème“, „Don Carlo“, „Nabucco“, „Carmina Burana“, „Wiener Blut“, „Norma“, „Turandot“ etc. Darüber hinaus arbeitete er mit dem Kärntner Symphonieorchester zusammen. Gastspiele führten ihn an die Wiener Kammeroper, Städtischen Bühnen Osnabrück, an das Ulmer Theater und an die Staatsoperette Budapest („Das Land des Lächelns“, „Die Fledermaus“).

Von 2005 bis 2007 war er Erster Kapellmeister am Stadttheater Augsburg. Gastdirigate führten ihn an das Staatstheater Braunschweig („Otello“), Royal Opera House Covent Garden (Assistenz bei M. Antonio Pappano für „Tosca“) und die Opéra de Monte-Carlo (Assistenz bei „Der Rosenkavalier“).

Seit der Spielzeit 2007/08 ist Nánási stellvertretender Chefdirigent am Gärtnerplatztheater München.

An der Volksoper Wien gab Henrik Nánási in der Saison 2007/08 sein Debüt am Pult der Produktion „Gräfin Mariza“. Nach „La Traviata“ und „Das Land des Lächelns“ dirigiert er in dieser Spielzeit „Carmen“, „Der Vogelhänder“ und „La Bohème“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien