Sándor Németh
wurde in Szombathely, Ungarn geboren, besuchte nach der Matura die Schauspiel-Akademie in Budapest und erhielt sein erstes Engagement als Sänger, Tänzer und Schauspieler in Györ. Ab 1964 war er Mitglied des Budapester Operettentheaters, wo er Buffo- und Musicalrollen spielte und auch Regie führte.
Weitere Engagements erhielt der Künstler am Rai-
mundtheater Wien, am Opernhaus Graz, (auch als Regisseur) bei den Seefestspielen Mörbisch, bei den Operettenwochen in Bad Ischl und beim Operetten-
sommer in Baden.
Gastauftritte führten ihn nach Berlin, München, Frankfurt und Köln, Gastspiele nach Japan, Australien, Kanada, Russland, durch Europa und die USA.
Németh wirkte bei zahlreichen Schallplattenaufnahmen mit und wurde auch für Fernseh- und Filmproduktionen im In- und Ausland engagiert.
1981/82 war er Professor an der Schauspiel-Akademie Budapest für Operette und Musical, 1988 - 1993 Intendant des Budapester Operettentheaters, 1992 / 93 leitete er eine Meisterklasse für Operette am Konser-
vatorium der Stadt Wien.
Seit 1983/84 ist er fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien und hat sich hier ein umfangreiches Repertoire erarbeitet.
So war er u. a. zu sehen als Cornelius Hackl („Hello Dolly“), Joseph Calicot („Madame Pompadour“), Gustl („Das Land des Lächelns“), Zsupán („Der Zigeuner-
baron“), Sigismund („Im weißen Rössl“), Barbaruccio & Giorgio Testaccio („Eine Nacht in Venedig“), Notar & Carlotto („Don Pasquale“), , Süffle („Der Vogel-
händler“), 2. Lakai („Der Zarewitsch“), Krupke („West Side Story“), von Schweinitz („Der Bettelstudent“), König Clodomir V. („Die Generalin“), Zsupan („Gräfin Mariza“), Fürst Esterházy („Wiener Blut“), Marquis Perolin („Die Herzogin von Chicago“), Lotteringhi („Boccaccio“), Baron Zeta („Die lustige Witwe“), Fürst Populescu („Gräfin Mariza“) sowie Njegus („Die lustige Witwe“), Arvide („Guys and Dolls“) und als Feri Bacsi („Die Csárdásfürstin“).
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


