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KS Ferruccio Furlanetto

Wurde in der Nähe von Treviso geboren und studierte Landwirtschaft. Erst mit 22 Jahren entschloss er sich zu einem Gesangsstudium bei Ettore Campogalliani in Manuta.

1974 debütierte er in Triest als Colline („La Bohème“), 1979 unter Claudio Abbado an der Mailänder Scala in Macbeth, im Jahr darauf als Großinquisitor (Don Carlo) an der New Yorker Met. 1985 sang er das Bass-Solo in Mozarts Krönungsmesse vor Papst Johannes Paul II. im Vatikan und gab im Oktober des selben Jahres sein Debüt an der Wiener Staatsoper als Figaro („Le Nozze di Figaro“). Seither hat er an allen bedeutenden Bühnen der Welt gesungen, und war außerdem Gast bei den Festspielen von Savonlinna, Pesaro, Verona, Spoleto, Aix-en-Provence, Glyndebourne und Salzburg.

Seine wichtigsten Partien sind Leporello, Don Giovanni, Philipp (Don Carlo), Alvise (La gioconda), Attila, Magnifico (La cenerentola), Méphistophélès (Faust), Zaccaria (Nabucco) und Don Quichotte. In Wien ist er gern gesehener und bejubelter Gast an der Volksoper und der Staatsoper. 2001 wurde Ferruccio Furlanetto der Kammersänger-Titel durch die Wiener Staatsoper verliehen.

An der Volksoper sang er als Gast beim Eröffnungskonzerts in der Saison 2007/08 sowie 2010/11 und war in der Rolle des Emile de Becque in der Erfolgsproduktion „South Pacific“ zu erleben.


* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien