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* (c) Christine Kaufmann

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Jennifer O'Loughlin

Die Amerikanerin studierte Gesang am Peabody Conservatory of Music an der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland und an der Manhattan School of Music New York, wo sie 2002 mit dem Master of Music abschloss. Bereits während ihrer Ausbildung stand sie in verschiedenen Hochschul-
produktionen auf der Bühne, u. a. als Pamina in „Die Zauberflöte“, Ann Trulove in „The Rake’s Progress“, Baronin in „Der Wildschütz“ und Frasquita in „Carmen“.

2003 war O’Loughlin Siegerin des Anneliese-Rothenber-
ger-Wettbewerbs auf der Insel Mainau; bei der dortigen Anneliese-Rothenberger-Gala im Juli 2005 trat die Künstlerin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken auf.

Weitere Preise: Finalistin des Internationalen Stimm-
wettbewerbes Jeunesses Musicales, Montreal 2002; Preisträgerin des Concerto Wettbewerbs und Stipendiatin beim Aspen Music Festival 2001; Siegerin des „Female Grand Prize“ des Internationalen „PoulencPlus!“-
Wettbewerbs 1999.

In der Saison 2002/03 erhielt die junge Sopranistin ein Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung als Mitglied des Zürcher Opernstudios. Eine ihrer ersten Rollen an der dortigen Oper war Pedro in „Don Quichotte“ an der Seite von Veselina Kasarova und Ruggero Raimondi.

Im Sommer 2004 sang Jennifer O’Loughlin bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen mit großem Erfolg bei Publikum und Kritik die Rolle der Susanna in „Le nozze di Figaro“ .

Im Juli 2005 trat die Künstlerin mit den Wiener Sym-
phonikern unter Michael Schønwandt bei den Bregenzer Festspielen als Solistin in Carl Nielsens 3. Symphonie auf. Im Jahr 2004 führte sie die Teilnahme bei einer AIDS Gala mit der Philharmonia Westfalen an das Konzerthaus Dortmund.

Im Sommer 2006 war O'Loughlin bei den Salzburger Festspielen Cover für Anna Netrebko (Susanna, „Le Nozze di Figaro“) und arbeitete mit Nikolaus Harnon-
court und Claus Guth. Beim Eröffnungsfestakt war sie Mitwirkende der UA von Moritz Eggerts „Vom zarten Pol - Alle Opern von Mozart“ (Musikalische Leitung Manfred Honeck), der in Österreich und Deutschland übertragen wurde. Andere erwähnenswerte Engagements waren das Dvorak Requiem mit dem Prager Symphonie Orchester, das Brahms Requiem im Wiener Musikverein, das Debut bei den Bregenzer Festspielen mit Carl Nielsens dritter Symphonie mit den Wiener Symphonikern, der Auftritt mit dem Radio Symphonieorchester Saarbrücken bei der "Anneliese Rothenberger Gala" und die amerikanische Erstaufführung von Zemlinskys "Maiblüten blühten überall" für Sopran und Streichsextett unter der Leitung von James Conlon beim Aspen Musikfestival.

Am Grand Théâtre de Genève war die junge Künstlerin 2007 als Pamina („Die Zauberflöte“) engagiert. Im gleichen Jahr debütierte O'Loughlin (als Einspringerin für Diana Damrau) als Susanna in „Le nozze di Figaro“ mit großem Erfolg bei den Salzburger Festspielen. Die Susanna verkörperte sie auch während
einer Japantournée des Salzburg Festivals mit dem Orchester "Age of Enlightenment" unter der
Leitung von Robin Ticciati. Auch war sie Semifinalistin beim Londoner Wigmore Hall Liederwettbewerb.

2008 debütierte Jennifer O'Loughlin an der Wiener Staatsoper als Königin der Nacht.

Jennifer O’Loughlin ist seit der Saison 2003/04 Ensemblemitglied der Volksoper und war seither
u. a. als Valencienne („Die lustige Witwe“), Musette
(„La Bohème“), Martha („Martha“), Marie („Zar und Zimmermann“), Susanna („Die Hochzeit des Figaro“), Clorinda („La Cenerentola“), Frasquita („Carmen“), Esmeralda („Die verkaufte Braut“), Servilia („La clemenza di Tito“), Piccolo/Wunderkind/Scholar („Die Ausflüge des Herrn Broucek“), Nadeschda von Meck (Ballett „Tschaikowski Impressionen“), Des Bauern Tochter („Die Kluge“) sowie Pamina/Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) und Fiametta („Boccaccio“), Zerbinetta („Ariadne auf Naxos“), Konstanze ( „Die Entführung aus dem Serail“), Frau Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“) und Titania („Ein Sommernachtstraum“) zu erleben. Ihre Interpretationen der Musette und der Susanna wurden dabei von der Kritik besonders gelobt.

In dieser Spielzeit wird die Künstlerin wieder als Cunegonde in der Erfolgsproduktion "Candide", als Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ sowie als Gilda in „Rigoletto“ auf der Volksopernbühne stehen.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien