Gerrit Prießnitz
Der Dirigent wurde in Bonn geboren. Seine Ausbildung schloss er 2001 am Salzburger Mozarteum mit Bestnote und „Auszeichnung“ ab. In der Orchesterleitungsklasse von Prof. Dennis Russell Davies und der Chorleitungsklasse von Prof. Karl Kamper erhielt er zudem den Würdigungspreis für außerordentliche künstlerische Leistungen des österreichischen Ministeriums für Bildung und Kultur, die Bernhard-Paumgartner-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum, Stipendien des Bildungsministeriums und des ERASMUS-Programms der EU.
Derzeit ist Gerrit Prießnitz an der Volksoper Wien engagiert, wo er ein breit gefächertes Repertoire dirigiert: „Ariadne auf Naxos“, „Der Freischütz“, „Rusalka“, „Tosca“, die Premiere von Ernst Kreneks „Kehraus um St. Stephan“, „La Bohème“, „Carmen“, Maurice Ravels „Spanische Stunde“, Carl Orffs „Die Kluge“, „Die Zauberflöte“, „Die Hochzeit des Figaro“, „Die Fledermaus“ und viele mehr. In der Saison 2011/12 dirigiert er u. a. „Salome“, „Wiener Blut“ und „Die Entführung aus dem Serail“ und übernimmt die musikalische Leitung bei der Premiere von Hans Werner Henzes Einakter „Das Wundertheater“.
Zuvor war er von 2001 bis 2006 als Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt tätig. Auch dort dirigierte er maßgebliche Teile des Hausrepertoires von Mozart über Offenbach und Lortzing bis zu Tschaikowsky und Krenek. Als Assistent von Dennis Russell Davies (auch am Het Muziektheater Amsterdam) und als Gastdirigent betreute er zudem die Uraufführungsproduktion von Philip Glass’ „Waiting for the Barbarians“ und dirigierte in mehreren Abonnementkonzerten des Philharmonischen Orchesters Erfurt.
Seine umfangreiche Gastiertätigkeit führte ihn bislang an die Oper Köln, ans Teatro Comunale di Bologna, in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins (Volksoper Symphonieorchester), ins Wiener Konzerthaus (Wr. Akademische Philharmonie), ins Brucknerhaus Linz (Bruckner Orchester Linz, Wiedereinladung 2012), zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, zur Jenaer Philharmonie, zur Philharmonie Südwestfalen, zum Slowenischen Nationaltheater Maribor, ans Bulgarische Staatstheater Ruse und wiederholt zum Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester. In der Spielzeit 2008/09 war Gerrit Prießnitz für die Bregenzer Festspiele tätig und gastierte erstmals am Theater Luzern. Regelmäßig ist er in renommierten Konzertsälen Japans wie dem Aichi Arts Center oder der Shirakawa Hall Nagoya zu Gast. Seinem jüngsten Debüt beim AIMS Festival Orchester Graz folgte unmittelbar eine Wiedereinladung für 2012.
Als Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie war er mit vorwiegend romantischen Programmen (Mendelssohn, Brahms, Schumann, Dvořák, Mahler) in den Spielzeiten 2009–2011 regelmäßig in Konzerthaus und Musikverein am Pult zu erleben.
http://www.gerrit-priessnitz.de/
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


