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Beate Ritter

Die österreichische Sopranistin absolvierte zuerst eine Musicalausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Engagements bei Festspielen folgten (u. a. als Éponine in „Les Misérables“ beim Musikfestival Steyr, 2007, und als Audrey in „Little Shop of Horrors“ im Stadttheater Bad Hall, 2007). Anschließend studierte sie klassischen Sologesang an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Kai Wessel, danach die Liedklasse von KS Birgid Steinberger und Carolyn Hague.
Im September 2009 war sie Gewinnerin des 1. Preises und des Publikumspreises beim Klassik-Mania-Wettbewerb in Wien.

Bereits 2008 sang Beate Ritter in Wien die Partie des Uranio in Francesco Antonio M. Pistocchis „Il Narciso“, der seit der Entstehung vor 300 Jahren ersten Wiederaufführung dieses Werks. Ihr Operndebüt gab sie im Jänner 2009 am Theater an der Wien als Yniold in Claude Debussys „Pélleas et Mélisande“ unter Bertrand de Billy. Außerdem war sie als Solistin mit den „Vienna Vocalists“ in Wien und Korea und bei Produktionen mit der Konzertvereinigung Staatsopernchor Wien u. a. bei den Salzburger Festspielen zu sehen.

In der Saison 2009/10 stand sie wieder am Theater an der Wien als Narcissa in Joseph Haydns „Philemon und Baucis“ und in Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ als Damigella auf der Bühne.

2011 gab sie die Blonde am Teatro dell’Opera di Roma und debütierte in St. Gallen als Königin der Nacht. Im Jahr darauf verkörperte sie Eliza Doolittle in „My Fair Lady“ beim Musikfestival Steyr. Weitere Gastengagements führten sie 2012/13 als Königin der Nacht an die Komische Oper Berlin und 2013 als Blonde an die Angers Nantes Opéra. Im Oktober 2014 ist sie als Susanna in „Le Nozze di Figaro“ in Dallas, Texas, zu sehen, im Dezember ist sie erneut an der Komischen Oper Berlin und der Oper Leipzig als Königin der Nacht engagiert. An der Oper Köln gibt sie im Frühjahr 2015 ihr Haus- und Rollendebüt als Fiakermilli in „Arabella“.

In den Kinderopern der Staatsoper Wien war sie als Schlafittchen („Das Traumfresserchen“), Waldvögelein („Nibelungenring für Kinder“) und Prinzessin Badr al-Budùr („Aladdin“) zu sehen.

Ein breites Konzert- und Oratorienrepertoire mit Werken von Bach, Händel, Mozart und Haydn, Liedprogramme von der Romantik (Schubert, Wolf, Reger, Strauss) bis zur zeitgenössischen Moderne (Mauricio Kagel, Aribert Reimann) sowie ein umfassendes Operettenrepertoire runden ihr Können ab. Konzertprogramme und Messen führten sie bereits in die Schweiz, die Niederlande, nach Frankreich, Korea, und nach New York.

An der Volksoper Wien debütierte Beate Ritter als Blonde („Die Entführung aus dem Serail“) und ist seit der Saison 2010/11 Mitglied des Ensembles. Das Volksopernpublikum kennt sie u. a. als Adele in „Die Fledermaus“, Frasquita in „Carmen“, Papagena und Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“, Anna Reich in „Die Lustigen Weiber von Windsor“, Paquette in „Candide“, Rosina in „Der Barbier von Sevilla“ und als Belotte in „Madame Pompadour“. Im Zuge des Gastspiels der Volksoper Wien in Japan gab sie im Mai 2012 in Tokio die Partien der Adele und der Anna Reich.

In der Spielzeit 2014/15 steht sie erneut als Königin der Nacht und Adele auf der Volksopernbühne und wird erstmals als Johanna in „Sweeney Todd“ zu sehen sein.

www.beate-ritter.at

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien