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Regula Rosin

Die Schweizerin studierte Gesang am Konservatorium Bern und absolvierte eine Meisterklasse in München bei Ernst Haefliger. Ihre Ausbildung rundete sie mit Unterricht bei KS Elisabeth Schwarzkopf, Hendrikus Rootering und Emmy Lisken ab.

Die Sopranistin stand u. a. am Landestheater Salzburg, Stadttheater St. Gallen, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Städtebundtheater Passau-Landshut, am Städtebundtheater Hof, beim Sommertheater Augsburg, bei den Sommerfestspielen Vichy, in der Sommerarena Baden sowie in Trier, Aachen, Flensburg und Coburg auf der Bühne.

Dabei sang Rosin über 40 Erstfachpartien, u. a. die Titelrollen in „Rusalka“, „Manon Lescaut“, „Ariadne auf Naxos“, und stand als Gräfin („Die Hochzeit des Figaro“), Mimì („La Bohème“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Elvira („Don Giovanni“), Marta („Tiefland“), Judith („Herzog Blaubarts Burg“), Santuzza („Cavalleria rusticana“), Marie („Die verkaufte Braut“), Tatjana („Eugen Onegin“), Senta („Der fliegende Holländer“), Ann Trulove („The Rake's Progress“), Agathe („Der Freischütz“) sowie als Micaëla („Carmen“), Die Dame (Hindemith „Cardillac“), Mutter („Hänsel und Gretel“), Marguerite („Jeanne d'Arc au bûcher“) und Giulietta („Hoffmanns Erzählungen“) auf der Bühne.

Auch im Operettenfach ist die Künstlerin zuhause: Sie verkörperte die Titelpartien in „Madame Pompadour“ und „Victoria und ihr Husar“ und sang die Rollen der Hanna Glawari („Die lustige Witwe“), Rosalinde („Die Fledermaus“), Angèle Didier („Der Graf von Luxemburg“), Gabriele („Wiener Blut“), Josepha („Im weißen Rössl“), Fedora („Die Zirkusprinzessin“), Anna Elisa („Paganini“), Laura („Der Bettelstudent“) und Kurfürstin („Der Vogelhändler“). Zuletzt gab sie beim Operettensommer Kufstein im Jahr 2013 die Adelaide in „Der Vogelhändler“.

Zu ihren umfassenden Konzert- , Oratorien- und Liedprogrammen, die sie in Deutschland, der Schweiz, Belgien und Frankreich gab, gehören Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Bruckner, Gounod, Händel und Haydn, Mendelssohn, Monteverdi, Mozart, Pergolesi, Ravel, Schubert und Telemann. Rosin tritt aber auch mit Schweizer Volksliedern, Melodien aus Operette, Musical und Oper auf. Außerdem gibt sie Liederabende in ungewöhnlichen Formationen, u. a. mit Akkordeonbegleitung.

An der Volksoper Wien debütierte die Künstlerin in der Saison 2003/04, seit 2006/07 ist sie Ensemblemitglied. Das Volksopernpublikum kennt Regula Rosin u. a. als Agricola in „Eine Nacht in Venedig“, Anhilte in „Die Csárdásfürstin“, Ludmila in „Die verkaufte Braut“, Anstastasia Iwanowna Kokozowa in „Der Graf von Luxemburg“, Mirabella in „Der Zigeunerbaron“, Schwester Bertha & Schwester Sophie in „The Sound of Music“, Odette in „Der Kuhhandel“, Antonia in „Tiefland“, Marcellina in „Die Hochzeit des Figaro“, Palmyra in „Der Opernball“, Mrs. Eynsford-Hill in „My Fair Lady“, Venus in „Orpheus in der Unterwelt“, Ute in „Die lustigen Nibelungen“, Urstrumpftante in „Antonia und der Reißteufel“, General Cartwright in „Guys and Dolls“, Oberkammerfrau Friederike in „Ein Walzertraum“, Praskowia in „Die lustige Witwe“ sowie als Stella in „Frau Luna“.

In der aktuellen Saison übernimmt Regula Rosin erneut die Rollen des General Cartwright, der Agricola, Stella und Mrs. Eynsford-Hill. Außerdem gibt sie in der Neuproduktion „Der Zauberer von Oz“ Tante Em/Glinda.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien