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Daniel Schmutzhard * (c) Julia Stix

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Daniel Schmutzhard

Der junge österreichische Bariton war von 2005-2011 an der Wiener Volksoper engagiert und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe.
2010 debütierte er an der Berliner Staatsoper in „Agrippina“ sowie bereits 2008 bei den Salzburger Festspielen, bei den Tagen der Alten Musik Innsbruck sowie in Aix-en-Provence. Höhepunkte der Spielzeit 2010/11 waren die Uraufführung von Joneleits „Metanoia“ unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, „Die Zauberflöte“ bei der Mozartwoche Salzburg, „Ariadne auf Naxos“ an der Wiener Staatsoper sowie Liszts „Legende der heiligen Elisabeth“ im Theater an der Wien.

Seit der Spielzeit 2011/12 war Daniel Schmutzhard an der Oper Frankfurt, zu deren festem Ensemble er seit diesem Zeitpunkt gehört, u.a. als Guglielmo („Così fan tutte“), Graf Almaviva („Die Hochzeit des Figaro“), Figaro („Der Barbier von Sevilla“), Eisenstein („Die Fledermaus“), Marcello („La Bohème“), Heerrufer („Lohengrin“) und als Posa („Don Carlos“) zu hören. Er gastierte als Sharpless („Madama Butterfly“) an der Berliner Staatsoper, sang den Papageno („Die Zauberflöte“) mit René Jacobs in Amsterdam, Brüssel, Rom, Barcelona und Lissabon und nahm die Partie für Harmonia Mundi auf. Hochkarätige Konzertverpflichtungen führten den Künstler zur Schubertiade Schwarzenberg, ins Wiener Konzerthaus und Leipziger Gewandhaus sowie ans Teatro del Maggio Musicale Fiorentino.

In der Spielzeit 2013/14 wird Daniel Schmutzhard als Papageno sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München sowie in der von Robert Carsen inszenierten Neuproduktion „Die Zauberflöte“ unter der Leitung von Philipp Jordan an der Opéra National de Paris geben.
Zu seinen Verpflichtungen an der Frankfurter Oper zählen die Rolle des Harlekin in der Neuproduktion von „Ariadne auf Naxos“ und Albert („Werther“) sowie sein Rollendebüt als Wolfram („Tannhäuser“) und Don Giovanni.

Kommende Konzertverpflichtungen beinhalten Liederabende in Schwarzenberg, Frankfurt, Berlin und Verona. Mit der Dresdner Philharmonie wird er im Fauré „Requiem“ unter Bertrand de Billy singen sowie mit dem Rias Kammerchor und der Akademie für Alte Musik in Haydns „Jahreszeiten“ in der Berliner Philharmonie auftreten. Künftige Pläne umfassen außerdem sein Debüt bei den Wiener Philharmonikern sowie Neuproduktionen bei den Bregenzer Festspielen, dem Theater an der Wien und der Vlaamse Opera Antwerpen.

Daniel Schmutzhard hat u. a. mit Simon Rattle, Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Leopold Hager, Ulf Schirmer bzw. Robert Carsen, Jossi Wieler, Marco Arturo Marelli, Vincent Boussard, Alfred Kirchner, Josef Ernst Köpplinger gearbeitet.

Das Volksopernpublikum kennt Daniel Schmutzhard u. a. als Papageno („Die Zauberflöte“), Ping („Turandot“), Falke („Die Fledermaus“), Moruccio („Tiefland“ von d’Albert), Morales & Dancairo („Carmen“), Gustav Graf Pottenstein („Das Land des Lächelns“), Kilian („Der Freischütz“), Marcello („La Bohème“), Pantalon/Herold/Zeremonienmeister („Die Liebe zu den drei Orangen“), Herr Fluth („Die lustigen Weiber von Windsor“), Marco ( „Gianni Schicchi“), Harlekin („Ariadne auf Naxos“) und Reißteufel („Antonia und der Reißteufel“). Einen großen Erfolg feierte er 2008 als Figaro in „Der Barbier von Sevilla“ unter Karel-Mark Chichon. In der Rolle des Danilo in „Die lustige Witwe“ nahm er auch beim Japan-Gastspiel der Volksoper Wien 2012 teil.
In der aktuellen Saison ist Daniel Schmutzhard erneut als Danilo zu erleben.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien