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Thomas Sigwald

In Wien geboren, beschäftigte sich Thomas Sigwald als Jugendlicher mit Experimentalfilmen und erhielt Preisgelder für zwei abendfüllende Super 8-Spielfilme.
Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Althea Bridges, Illko Natchev und Ron Schneider. Nach abgeschlossener Schauspielausbildung am Max Reinhardtseminar, einem Auftritt bei den Salzburger Festspielen im „Jedermann“ und der Hauptrolle (Friedel) in Peter Patzaks „Die Försterbuben“ begann er seine Karriere 1988 zunächst im Musicalbereich als Judas („Jesus Christ Superstar“), Feuilly & Enjolras („Les Miserables“) an den Vereinigten Bühnen Wien und Tony („West Side Story“) am Stadttheater Klagenfurt sowie an den Vereinigten Bühnen Graz.

Sein erstes Engagement als lyrischer Tenor erhielt Sigwald am Landestheater Linz, wo er sich zahlreiche Partien erarbeiten konnte, u. a.: Tamino („Die Zauberflöte“), Belmonte („Die Entführung aus dem Serail“), Don Ottavio („Don Giovanni“), Fenton („Falstaff“), Nadir („Les pêcheurs de perles“), Werther („Werther“), Rinuccio („Gianni Schicchi“), Flamand („Cappriccio“) und Baron Kronthal („Der Wildschütz“). Bei den Bregenzer Festspielen war Sigwald 1996 als Jaquino („Fidelio“) zu sehen.

Sigwald widmet sich auch der Operette und ist gern gesehener Gast am Staatstheater am Gärtnerplatz, am Landestheater Salzburg, am Stadttheater Baden, am Stadttheater Klagenfurt und an der Semperoper Dresden, wo er u. a. mit Partien wie Alfred („Die Fledermaus“), Graf Zedlau („Wiener Blut“), Barinkay („Der Zigeunerbaron“), Rosillon („Die lustige Witwe“), Zarewitsch, Stanislaus („Der Vogelhändler“) bis hin zu Edwin („Die Csárdásfürstin“) und Tassilo („Gräfin Mariza“) reüssieren konnte. Sein Debüt in Innsbruck gab Thomas Sigwald im Frühjahr 2003 als René („Der Graf von Luxemburg“).
Weitere Gastengagements führten Thomas Sigwald als Prinz Sou-Chong („Das Land des Lächelns“) an das Theater Biel Solothurn, als Leutnant Niki („Ein Walzertraum“) an die Oper Graz sowie zuletzt als Tassilo („Gräfin Mariza“) und Paul („Der Opernball“) an das Stadttheater Baden.
Neujahr 2012 sang er Operetteneujahrskonzerte am Broadway in New York, im Lincoln Centern New York sowie in Washington New Strathmore. Weitere Konzerttourneen führten ihn u. a. nach Australien, Spanien und Japan.

2003 erschien seine erste CD „Liebesgeständnisse oft-selten-nie gehörte Meisterwerke der Operette“.
Mit dem SWR spielte der Künstler eine Frederic Loewe CD (unter der Leitung von Caspar Richter) ein.
Seit Sommer 2006 produziert Thomas Sigwald „operettts“, eine Produktion, in der er auch selbst mitwirkt und die bereits an der Volksoper Wien zu sehen war. Weitere Eigenproduktionen wie „Ho Ho Ho“,“ Melange a Trois“ und „Broadway Impressionen“ sind gemeinsam mit „operettts“ derzeit in der Schweiz und Deutschland zu sehen.

An der Volksoper Wien ist Thomas Sigwald seit der Saison 2006/07 fixes Ensemblemitglied. Das Volksopernpublikum kennt ihn u. a. als Edwin („Die Csárdásfürstin“), Pong („Turandot“), Remendado („Carmen“), Manfred Prskawetz („Der Graf von Luxemburg“), Eselmann („Die Kluge“), Eisenstein („Die Fledermaus“), Graf Zedlau und Josef („Wiener Blut“), 1. Geharnischter & 2. Priester („Die Zauberflöte“), Graf Gustav von Pottenstein („Das Land des Lächelns“), Orpheus („Orpheus in der Unterwelt“), Leonetto („Boccaccio“), Beppo („Fra Diavolo“), Roderich de Weert („Der Vetter aus Dingsda“), Neid („Antonia und der Reißteufel“), Heger („Rusalka“), Kapitän Reginald Harald Stone („Die Blume von Hawaii“), Pedro Capacho („Das Wundertheater“), Zweiter Nazarener („Salome“) und Spinelloccio („Gianni Schicchi“).
In der Saison 2013/14 übernimmt der Tenor die Rolle des Reißteufels in der Kinderoper „Antonio und der Reißteufel“ und die des Baron Koloman Zsupan in der Neuproduktion der Operette „Gräfin Mariza“. Außerdem steht er erneut als Zweiter Nazarener, Edwin, Eisenstein und Remendado als auch in „Kiss me, Kate“ auf der Bühne der Volksoper Wien.

www.thomas-sigwald.com

www.operettts.com

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien