Adrineh Simonian
Die in Teheran geborene Armenierin lebt seit 1977 in Wien. Sie studierte zunächst Violine, Klavier- und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Wien und wechselte dann in die Opern- und Operettenschule des Konservatoriums der Stadt Wien, die sie mit Aus-
zeichnung abschloss. Beim Belvedere-Wettbewerb wurde sie mit dem 3. Preis und Sonderpreisen ausgezeichnet, 1999 erhielt sie den Nachwuchskünstler-Preis der Stadt Wien.
Im Jahr 2000 debütierte die Mezzosopranistin an der Kammeroper in „Eine Nacht in Venedig“, ein Jahr später in der „Fledermaus“, am Schauspielhaus mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und Hans Gratzer (Regie) in „La Contessina“, 2002 sang Simonian im Rahmen des KlangBogens in „La Bohème“ (Musikalische Leitung Marco Guiaroini, Regie Guy Joosten).
Die Künstlerin gab Liederabende und Konzerte in Wien (Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus), Paris und Rom.
Seit der Saison 2001/02 ist Simonian Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo sie u. a. als Héloise („Blaubart“), Tisbe & Angelina („La Cenerentola“), Henri („Der Opernball“), Zerlina & Donna Elvira („Don Giovanni“), Hänsel („Hänsel und Gretel“), Zaida („Il turco in Italia“), Manja („Gräfin Mariza“), „A voice“ („West Side Story“), Kate Pinkerton („Madama Butterfly“), Isabella („Boccaccio“), Ciboletta („Eine Nacht in Venedig“), Mercedes („Carmen“), Annio („La clemenza di Tito“), Cherubino („Die Hochzeit des Figaro“), Valencienne („Die lustige Witwe“), Hermia („A Midsummer Night's Dream“), Concepcion („Die spanische Stunde“), Giulietta („Hoffmanns Erzählungen“), 2. Dame („Die Zauberflöte“), Flora Bervoix („La Traviata“), Suzuki („Madama Butterfly“) und Der Komponist („Ariadne auf Naxos“).
Zu ihren Aufgaben in dieser Saison gehören u. a. die Titelrolle in "Carmen", Grimgerde in der Neuproduktion "Wagners RING an einem Abend", Die fremde Fürstin in „Rusalka“, 2. Dame in „Die Zauberflöte“ sowie Hamsterin in "Der Mantel" und Cieska in "Gianni Schicchi".
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


