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KS Rudolf Wasserlof

Geboren in Wien, absolvierte nach dem Besuch der Handelsakademie das Max-Reinhardt-Seminar und erhielt sein erstes Engagement als Schauspieler am Stadttheater St. Pölten, anschließend am Theater in der Josefstadt und im Kabarett Simpel. Zur gleichen Zeit studierte er Gesang an der Musikhochschule Wien und spielte unter dem Künstlernamen Rudi Walter in Spielfilmen mit.

Nach Auftritten an der Wiener Kammeroper, an den Theatern Ulm, Linz und Salzburg folgte ein Engagement am Raimundtheater. Von 1959 bis 1967 gastierte er an diversen deutschen Opernhäusern, nach Wien zurück gekehrt wurde er an das Theater an der Wien engagiert, wo er in führenden Musicalrollen („Der Mann von La Mancha“, „My Fair Lady“, „Anatevka“, „Die Schöne und das Biest“) zu sehen war.

Auslandsgastspiele führten Wasserlof in die USA, nach Japan, Moskau, London, Berlin, Brüssel, Antwerpen, Amsterdam, Kopenhagen, Italien, Monte Carlo, Malta, Madrid etc.

Er hat in vielen Fernseh- und Radiosendungen mitgewirkt und über 500 Konzerte gesungen.

Wasserlof erhielt mehrere Auszeichnungen: 1987 wurde ihm der Titel „Kammersänger“ verliehen, 1999 erhielt er das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Seit 1973 ist der Künstler an der Volksoper Wien engagiert, wo sich der Bass-Buffo ein Repertoire von markanten, unverwechselbaren Charakterpartien in Oper, Operette und Musical erarbeitete. Zu seinem umfang-
reichen Repertoire gehören u. a. Gangster („Kiss me, Kate“), Delacqua („Eine Nacht in Venedig“), Ferdinand Weigl („Ein Walzertraum“), Großfürst („Der Zare-
witsch“), Schneck („Der Vogelhändler“), Doolittle („My Fair Lady“), Gouverneur & Padre & Pedro („Der Mann von La Mancha“), Leopold („Die Csárdásfürstin“), Théophile („Der Opernball“) sowie Enterich („Der Bettelstudent“), Zeta & Njegus („Die lustige Witwe“), Kagler („Wiener Blut“), Doc („West Side Story“), Direktor einer Wandertruppe („Die verkaufte Braut“), Penizek („Gräfin Mariza“), Frosch („Die Fledermaus“) und Anselmus („Irrelohe“).

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien