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August Zirner

wurde in Urbana, Illinois, geboren und studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien Schauspiel.

Nach seiner Ausbildung spielte er erste große Rollen am Volkstheater Wien. Es folgten Engagements in Hannover, Wiesbaden und bei den Münchner Kammerspielen. Sein Repertoire umfasst Rollen wie etwa Baron Neuhoff („Der Schwierige“), Major Arnold („Der Fall Furtwängler“), Christian Seegast/Herr Jelke (Die Ähnlichen“), Richard („Auf dem Land“), König Philipp („Don Carlos“), Thomas Hudetz („Der jüngste Tag“) und Martin („Die Ziege“).

August Zirner wirkte in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mit, z. B. in „Café Europa" (1990) von Franz Xaver Bogner, „Homo Faber" (1990) von Volker Schlöndorff, „Stadtgespräch" (1995) von Rainer Kaufmann, „Winterkind" (1997) von Margarethe von Trotta, „Die Apothekerin" (1997) von Rainer Kaufmann, „Wut“ (2005) von Züli Aladag, „Contergan“ (2006) von Adolf Winkelmann sowie „Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky, der 2008 mit einem Oscar als bester fremdsprachiger Film prämiert wurde. Für den Film „Wut" erhielt August Zirner 2006 den Adolf-Grimme-Preis.

An der Volksoper Wien debütierte August Zirner im Juni 2010 als Bassa Selim in der Neuproduktion „Die Entführung aus dem Serail“ und verkörpert diese Rolle auch in der aktuellen Spielzeit.



* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien