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Noé Colin

Geboren in Mexiko, Gesangsstudium an der Universität von Mexico City. Er sang bereits in jungen Jahren in der mexikanischen Oper „Ambrosio“, beim Cervantino Festival, 1993 trat er in der mexikanischen Staatsoper Palacio de Bellas Artes als Bartolo („Le nozze di Figaro“) und als Dulcamara („L’elisir d’amore“) auf. Es folgten „Andrea Chenier“, „La Traviata“, „Rigoletto“, „Alicia“, „La Bohème“, „Carmen“ und „Turandot“. Auch Oratorien und Konzerte gehören zu seinem Repertoire.

Ein Stipendium führte ihn 1996 nach Europa, wo er am Internationalen Zürcher Opern Studio seine Studien fortsetzte. In Zürich sang er in „Trovatore“, „Gianni Schicchi“ „L’elisir d’amore“ und „Don Giovanni“
(Gazaniga).

Weitere Rollen in seinem Repertoire sind: Bartolo („Il barbiere di Siviglia”), Don Alfonso („Così fan tutte“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Sparafucile („Rigoletto“) und Lord Sidney („Viaggio a Reims“). In Bogotá, Kolumbien sang er 1998 in „L’elisir d’amore“ und 1999 „La fille du régiment“, in Mexiko 1998 mit Placido Domingo in „Samson et Dalila“ und 1999 das Verdi-Requiem.

Colin hat mit namhaften Leuten wie Luis Lima, Neil Shicoff, Ramon A. Vargas, Giorgio Zancanaro, Veronica Villaroel, Ricardo Chailly, Marcello Viotti und Carlos Alvarez zusammen gearbeitet.

Der Künstler gehörte von 1999/00 bis 2002/03 fix dem Ensemble der Volksoper Wien an; seit dieser Saison ist der Bass freischaffend tätig. Er war hier u. a. als Don Pasquale, Pistola („Falstaff“), Baron Douphol („La Traviata“), Zuniga („Carmen“), Alidoro („La Cenerentola“), Bartolo („Die Hochzeit des Figaro“) sowie als Colline („La Bohème“), Don Geronio in „Il Turco in Italia“ und Edward („Die Piraten von Penzance“) zu hören.

Mit der Rolle des Don Magnifico in der Wiederaufnahme von „La Cenerentola“ kehrt Noé Colin vor zwei Jahren auf die Bühne der Volksoper zurück. In der aktuellen Spielzeit ist er hier als Bartolo in der Neuproduktion "Die Hochzeit des Figaro" zu erleben.

* Verwendung der Fotographie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien