Ensemble [BIOGRAPHIEN]

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Irmgard Vilsmaier

stammt aus Frontenhausen und erhielt ihre Gesangs-
ausbildung am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg. Von 1994 bis 1996 war sie Mitglied des Opernstudios, anschließend Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Es folgte ein festes Engagement am Tiroler Landestheater Innsbruck.

Bereits 1996 debütierte die Sängerin bei den Salzburger Festspielen. 2000 sang sie zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen und ist seitdem regelmäßig dort zu hören. Seit 2001 ist Irmgard Vilsmaier freischaffend tätig. Gastspiele führten sie etwa an die Hamburgische Staatsoper, die Semperoper Dresden, an das Festspiel-
haus Baden-Baden, an das Nationaltheater Mannheim, an das Nationaltheater Weimar, an die Opera Bastille Paris, das Théâtre des Champs-Élyssées Paris und an das Royal Opera House Covent Garden in London.

Irmgard Vilsmaier arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Lorin Maazel, Christian Thielemann, Seiji Ozawa, Fabio Luisi, Marcello Viotti und Simone Young zusammen.

Zum Repertoire der Künstlerin zählen Partien wie die Venus („Tannhäuser“), Kundry („Parsifal“), Isolde und Brangäne („Tristan und Isolde“), Brünnhilde, Sieglinde und Helmwige („Die Walküre“), Gutrune und 3. Norn ( „Götterdämmerung“), Leitmetzerin („Der Rosen-
kavalier“), Hexe und Gertrud („Hänsel und Gretel“), Santuzza („Cavalleria Rusticana“) und Giulietta („Les Contes d'Hoffmann“).

An der Wiener Staatsoper debütierte sie in der Saison 2004/05 als Helmwige („Die Walküre“). Weitere Opern, in denen sie an diesem Haus bereits spielte, sind u. a. „Elektra“ und „Der Rosenkavalier“. In der Saison 2009/10 gibt sie ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin mit der Partie der Goneril in der Neuinszenierung von Aribert Reimanns „Lear“ von Hans Neuenfels.

An der Volksoper Wien debütierte Irmgard Vilsmaier 2002 als Gertrud („Hänsel und Gretel“) und war in weiterer Folge in dieser Rolle sowie auch als Hexe bis 2007 zu hören. In der Spielzeit 2009/10 kehrt die Künstlerin an die Volksoper Wien zurück, wo als Fata Morgana in der Neuproduktion „Die Liebe zu den drei Orangen“ auf der Bühne steht.

* Verwendung der Fotographie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien