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(c) Wiener Staatsoper

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Cosmin Ifrim

wurde in Ineu-Arad, Rumänien, geboren und studierte an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj, Rumänien, legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere.

Erste Erfahrungen konnte er als Fenton in Verdis „Falstaff“ im Opernhaus von Cluj-Napoca, Rotterdam, in Amstelfeen und in Utrecht sammeln. Weitere Erfolge als Don Basilio bzw. als Don Curzio in „Le nozze di Figaro“ und als Billy Blake in Los Cabos’ „The Incarnation of Desire“ festigten seinen Ruf als Nachwuchshoffnung seines Landes. Auch in den Konzertsälen seiner Heimat ist er gern gesehener Gast.

In der Saison 2000/01 war Cosmin Ifrim Stipendiat des Herbert von Karajan Centrums. Als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper war er unter anderem als Lord Cecil in „Roberto Devereux“, Rinuccio in Puccinis „Gianni Schicchi“, als Italienischer Sänger in „Der Rosenkavalier“, Beppe in Leoncavallos „I Pagliacci“ und als Fenton in „Falstaff“ zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von „Billy Budd“ wurde er in der Saison 2000/01 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.

Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet Cosmin Ifrim als freischaffender Sänger und war seitdem unter anderem als Alfredo in „La Traviata“ in Maribor, in London und Athen, als Tonio in Donizettis „La fille du régiment“, in Brittens „Billy Budd“ und in Floyds „Susannah“ in Bilbao, in „Il Pirata“ in Basel sowie als Rodolfo in „La Bohème“ unter Fabio Luisi in Sapporo zu hören.

Im Juni 2012 sang er unter Asher Fish den Tenorpart in Rossinis „Stabat Mater“ in Tel Aviv und im Oktober 2012 wird er in einer großen Operngala in Poznan zu hören sein.

An der Volksoper Wien war Cosmin Ifrim schon in der Saison 2003/04 als Sacha in "Anatevka" zu hören und steht in dieser Spielzeit wieder als Pedrillo in "Die Entführung aus dem Serail" auf der Bühne – eine Partie, die er mittlerweile auch an der Bayerischen Staatsoper, und an der Oper von Rom verkörpert hat.