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Nicola Proksch

Nach Abschluss des Studiums der Rechts-
wissenschaften studierte die junge österreichische Koloratursopranistin am Goetheanistischen Konservatorium bei KS Hilde Rössel-Majdan Gesang. Von 2004 bis 2008 studierte sie in der Klasse von Margit Klaushofer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Während ihrer Studienzeit nahm sie an Meisterkursen von KS Otto Edelmann und
KS Gundula Janowitz teil.

2003 erhielt sie den Publikumspreis im Operetten-
wettbewerb der Internationalen Kunstförderung Nico Dostal.

Während ihrer Studienzeit sang sie zahlreiche kirchenmusikalische Konzerte mit Musik von Schütz, Bach bis zum zeitgenössischen Repertoire wie Britten, Heiller und Radulescu, aber auch Opern- und Operettenkonzerte in Wien und Niederösterreich.

2001 wurde Proksch an die Raimundfestspiele Gutenstein engagiert. Ihren ersten Liederabend gab sie 2004 mit Elena Larina in der Gesellschaft für Musik-
theater in Wien. 2005 war sie als Dalinda in Händels „Ariodante“ auf der Neuen Studiobühne Penzing zu erleben, 2006 sang Proksch unter der Leitung von Ewald Donhoffer mit dem (o)h!-tone ensemble Wien Mozarts Konzertarie KV 416 („Ah! Non sai qual pena sia“) im Theater Akzent. Weiters gab sie in Niederösterreich und der Steiermark die Königin der Nacht („Die Zauberflöte“).

Mit dem collegium musicum unter Ingomar Reiner trat sie in Konzerten mit Alter Musik (Kaiser Leopold I. Singspielfragment „Der thörichte Schäfer“) in Wien auf.

2008 verkörperte Nicola Proksch die Partie Gilda („Rigoletto“) auf einer Japantournee unter der Leitung von Christian Pollack.

Sie war Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin, wo sie als Barbarina („Die Hochzeit des Figaro“), Chloe („Pique Dame“) und Sidonie (Glucks „Armida“) auf der Bühne stand. 2009 sprang sie als Königin der Nacht am Theater Bremen ein.

Nicola Proksch debütierte in der Saison 2008/09 als Najade („Ariadne auf Naxos“) an der Volksoper Wien und wird in der aktuellen Saison wieder in dieser Rolle, sowie als Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) zu hören sein.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien