Daniel Behle
Daniel Behle wurde in Hamburg geboren und schloss im Jänner 2004 sein Studium an der Musikhochschule Hamburg in den Fächern Posaune und Komposition ab. Er setzte die private Gesangsausbildung bei seiner Mutter Renate Behle fort und legte im Juli 2004 in ihrer Gesangsklasse an der Musikhochschule Hamburg sein Examen mit einstimmiger Auszeichnung ab.
Daniel Behle gewann diverse Preise bei internationalen Wettbewerben, insbesondere den ersten Preis beim Robert-Stolz-Wettbewerb 2004 und den ersten Preis beim Queen-Sonja-Wettbewerb 2005 in Oslo. Zusätzlich errang er noch den Edvard-Grieg-Preis.
Nach einem zweijährigen Engagement am Staatstheater Oldenburg wurde der junge Tenor für zwei Spielzeiten in den Jahren 2005 bis 2007 Ensemblemitglied an der Volksoper Wien. Er debütierte hier als Alfred („Die Fledermaus“). Weitere Partien waren u. a. Camille de Rosillon („Die lustige Witwe“), Ottokar („Der Zigeunerbaron“), Don Ottavio („Don Giovanni“) sowie Lysander („A Midsummer Night’s Dream“), Tamino („Die Zauberflöte“) und Dr. Vogelsang („Der Schauspieldirektor“).
In der Spielzeit 2007/08 war Daniel Behle Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Er gastierte an der Wiener Staatsoper als Nemorino („L’Elisir d’amore“), an der Königlichen Oper Stockholm als Ramiro („La Cenerentola“) und an der Mailänder Scala als Camille de Rosillon. Im Sommer 2009 debütierte Daniel Behle beim Festival in Aix en Provence als Tamino („Die Zauberflöte“) unter der Leitung von René Jacobs.
An die Volksoper Wien kehrte Daniel Behle 2010 mit dem Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“ zurück. In der Saison 2011/12 steht er als Fenton in „Die lustigen Weiber von Windsor“ und Alfred in "Die Fledermaus" auf der Bühne.
Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien.

