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Ewald Donhoffer

Der österreichische Dirigent Ewald Donhoffer wurde 1977 in Wien geboren. Er studierte an der Privatuniversität Konservatorium Wien in der Klasse Georg Mark Dirigieren. An der Wiener Musikuniversität genoss er mit dem Studium der Orgel, des Cembalos und des Gesanges seine weitere musikalische Ausbildung. Bald konnte er eine rege Konzerttätigkeit als Cembalist und Kammermusiker, aber auch als Organist und Sänger entfalten. Im Rahmen einer Karenzvertretung folgte ein Lehrauftrag an der Wiener Musikuniversität. Zu nennen ist hier seine mehrjährige Arbeit als 2. Chordirektor der Wiener Singakademie und die Assistentenstelle des Salzburger Bach-Chores (u. a. „Idomeneo“ bei den Salzburger Festspielen 2006) oder als Cembalist beim Radio-Symphonieorchester Wien.
Im Rahmen seiner Diplomprüfung am Konservatorium Wien als Dirigent, die Ewald Donhoffer mit einstimmiger Auszeichnung ablegte, debütierte er im Mai 2006 mit Jean Sibelius’ 5. Symphonie am Pult des RSO Wien.

Während des Studiums erfolgte 2001 an der Neuen Studiobühne Penzing sein Debüt als Operndirigent mit Händels „Giulio Cesare“, 2005 folgte ebendort Händels „Ariodante“. 2003 holte Thomas Rösner den jungen Kollegen als Assistenten an das Pult der Sinfonietta Baden. Das Jahr 2004 brachte dem jungen Künstler u. a. eine Assistenz bei Reinhard Schwarz an der Kammeroper Schloss Rheinsberg bei Berlin mit Mozarts „Zauberflöte“.

Ebenso wurde der Chefdirigent des RSO Wien, Bertrand de Billy, auf den jungen Dirigenten aufmerksam und lud ihn ein, bei der Sommerproduktion des Theaters an der Wien im Rahmen des Klangbogen 2005 an der Aufführung der Urfassung des „Fidelio“ als Hospitant und 2. Assistent mitzuarbeiten. Im Sommer 2006 war Ewald Donhoffer Studienleiter und Assistent für die Produktion der Schulhoff-Oper „Flammen“ am Theater an der Wien. Die Produktionen „Dead Man Walking“ von Jake Heggies, Cherubinis „Médée“ folgten. In der Produktion von Mozarts „La Finta semplice“ kam er als Einspringer für den erkrankten Fabio Luisi zu einem vielbeachtete Debüt am Pult der Wiener Symphoniker, die er vom Cembalo aus leitete.

Es folgten Engagements beim Mozarteum Orchester Salzburg, beim Westsächsischen Symphonieorchester, an das Theater in Erfurt, wo er im Februar 2009 die Premiere von Brechts „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ leitete, sowie an die Bonner Oper, wo er im Mai 2009 „Die Entführung aus dem Serail“ dirigierte. Im November 2008 war er als Dirigent der „Zauberflöte“ erstmals an der Semper-Oper in Dresden zu Gast und debütierte am Pult der sächsischen Staatskapelle.
An der Volksoper gab Ewald Donhoffer im vergangenen März sein Hausdebüt mit Mozarts „Zauberflöte“. In der Saison 2009/10 wird er die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ und das Ballett „Max und Moritz“ dirigieren.

Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien.